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	<title>Kommentare zu: Darf man Achsen abschneiden? Ja, man muss!</title>
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	<description>Bissantz denkt nach</description>
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		<title>Von: Jochen Töpfer</title>
		<link>http://blog.bissantz.de/achsen-abschneiden-ja/comment-page-1#comment-7422</link>
		<dc:creator>Jochen Töpfer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 11:27:10 +0000</pubDate>
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		<description>Nicht immer gibt es ein eindeutiges JA oder ein NEIN!

Wir wollen nicht verzerren.
Wir wollen auch nicht übertreiben, sondern etwas aussagen.
Wir müssen differenzieren, um etwas Relevantes auszusagen.

Entscheidend ist der Kontext - wir möchten einen Erkenntnis- bzw. Entscheidungsprozess unterstützen oder initiieren. Jedoch kennt die pure Visualisierungsmethode den Kontext nicht, und somit auch nicht die Relevanz eines Wertebereichs.

Relevanz zeigt sich, wenn der Empfänger durch die Aussage einen Erkenntnisgewinn hat, der unmittelbar oder mittelbar zu einer Entscheidung bzw. Aktion führt und dadurch m unternehmerischen Sinn eine Wirkung erzielt wird.

Für eine Kennzahl, die zwischen 95 und 105 schwankt, schon die Veränderung eines 1/10 Punktes zu einer Aktion / Entscheidung führt, ist der Wertebereich inklusive der Nulllinie eher nicht relevant, daher nicht adäquat.

Die adäquate Skala ist in diesem Sinne abhängig vom Kontext, der durch einen Erkenntnis- bzw. Entscheidungsprozess erzielbaren Wirkung. Differenzierung ist erlaubt. Ich gehe sogar so weit, dass eine Übertreibung im Sinne von Hervorhebung erlaubt sein muss, wenn aufgrund einer sehr kleinen Veränderung eine sehr grosse Wirkung erwartet bzw. erzielt wird.

Das führt mich abschliessend zur immer wiederkehrenden Erkenntnis, dass viele rein methodische Diskussionen im Umfeld Business Intelligence den betrieblichen Kontext suchen, strukturieren, verstehen und einbeziehen müssten, um zu einem Ende (oder doch erst dem wirklichen Anfang) zu finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht immer gibt es ein eindeutiges JA oder ein NEIN!</p>
<p>Wir wollen nicht verzerren.<br />
Wir wollen auch nicht &uuml;bertreiben, sondern etwas aussagen.<br />
Wir m&uuml;ssen differenzieren, um etwas Relevantes auszusagen.</p>
<p>Entscheidend ist der Kontext&#160;&#8211; wir m&ouml;chten einen Erkenntnis&#8209; bzw. Entscheidungsprozess unterst&uuml;tzen oder initiieren. Jedoch kennt die pure Visualisierungsmethode den Kontext nicht, und somit auch nicht die Relevanz eines Wertebereichs.</p>
<p>Relevanz zeigt sich, wenn der Empf&auml;nger durch die Aussage einen Erkenntnisgewinn hat, der unmittelbar oder mittelbar zu einer Entscheidung bzw. Aktion f&uuml;hrt und dadurch m unternehmerischen Sinn eine Wirkung erzielt wird.</p>
<p>F&uuml;r eine Kennzahl, die zwischen 95 und 105 schwankt, schon die Ver&auml;nderung eines 1/10 Punktes zu einer Aktion/Entscheidung f&uuml;hrt, ist der Wertebereich inklusive der Nulllinie eher nicht relevant, daher nicht ad&auml;quat.</p>
<p>Die ad&auml;quate Skala ist in diesem Sinne abh&auml;ngig vom Kontext, der durch einen Erkenntnis&#8209; bzw. Entscheidungsprozess erzielbaren Wirkung. Differenzierung ist erlaubt. Ich gehe sogar so weit, dass eine &Uuml;bertreibung im Sinne von Hervorhebung erlaubt sein muss, wenn aufgrund einer sehr kleinen Ver&auml;nderung eine sehr grosse Wirkung erwartet bzw. erzielt wird.</p>
<p>Das f&uuml;hrt mich abschliessend zur immer wiederkehrenden Erkenntnis, dass viele rein methodische Diskussionen im Umfeld Business Intelligence den betrieblichen Kontext suchen, strukturieren, verstehen und einbeziehen m&uuml;ssten, um zu einem Ende (oder doch erst dem wirklichen Anfang) zu finden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrich Seidl</title>
		<link>http://blog.bissantz.de/achsen-abschneiden-ja/comment-page-1#comment-7421</link>
		<dc:creator>Ulrich Seidl</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 14:11:53 +0000</pubDate>
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		<description>...die Schwankungsbreite ist eben nur ungefaehr 1/6 des Gesamten wie richtigerweise auf der linken Grafik dargestellt. Rechts waere es richtig, wenn wir dann die Schwankungsbreite in Prozent darstellen wuerden....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;die Schwankungsbreite ist eben nur ungefaehr 1/6 des Gesamten wie richtigerweise auf der linken Grafik dargestellt. Rechts waere es richtig, wenn wir dann die Schwankungsbreite in Prozent darstellen wuerden&#8230;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: cuboo</title>
		<link>http://blog.bissantz.de/achsen-abschneiden-ja/comment-page-1#comment-7405</link>
		<dc:creator>cuboo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 18:47:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.bissantz.de/?p=826#comment-7405</guid>
		<description>Ich gehöre eher zur &quot;Please start with zero&quot;-Fraktion, kann aber dem Argument der größtmöglichen Differenzierung für Liniendiagramme etwas abgewinnen. Aber wie halten Sie es mit der Darstellung von Indexzahlen als Liniendiagramm, wie z.B. hier ganz unten auf der Seite: http://www.ihk-schleswig-holstein.de/produktmarken/startseite/anlagen/konjunktur_2008.jsp ?

Klar, man könnte die Veränderung zum Vorquartal schön mit einem Balkendiagramm darstellen, aber der Linienzug zeigt den Trend so schön. Durch die Kappung der Y-Achse sieht der Abfall der letzten 3 Quartale allerdings erheblich dramatischer aus und die psychologische Wirkung ist aus meiner Sicher verheerend! Und das von einer IHK ?!?!?
Ich finde hier sollte der Linieverlauf so dargestellt werden, wie er sich mit einer Y-Achse, die bei Null die X-Achse schneidet, ergibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich geh&ouml;re eher zur &#8222;Please start with zero&#8220;-Fraktion, kann aber dem Argument der gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Differenzierung f&uuml;r Liniendiagramme etwas abgewinnen. Aber wie halten Sie es mit der Darstellung von Indexzahlen als Liniendiagramm, wie z.B. hier ganz unten auf der Seite: <a href="http://www.ihk-schleswig-holstein.de/produktmarken/startseite/anlagen/konjunktur_2008.jsp" rel="nofollow"></a><a href='http://www.ihk-schleswig-holstein.de/produktmarken/startseite/anlagen/konjunktur_2008.jsp'>http://www.ihk-schleswig-holstein.de/produktmarken/startseite/anlagen/konjunktur_2008.jsp</a> ?</p>
<p>Klar, man k&ouml;nnte die Ver&auml;nderung zum Vorquartal sch&ouml;n mit einem Balkendiagramm darstellen, aber der Linienzug zeigt den Trend so sch&ouml;n. Durch die Kappung der Y-Achse sieht der Abfall der letzten 3 Quartale allerdings erheblich dramatischer aus und die psychologische Wirkung ist aus meiner Sicher verheerend! Und das von einer IHK ?!?!?<br />
Ich finde hier sollte der Linieverlauf so dargestellt werden, wie er sich mit einer Y-Achse, die bei Null die X-Achse schneidet, ergibt.</p>
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