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Methoden fürs Guerillacontrolling I

Vom Guerillacontrolling war schon an anderer Stelle die Rede: Das Marketing begegnet immer höheren Wahrnehmungsbarrieren mit Überraschung, Humor und Anderssein. Ich hatte empfohlen, dieselbe Technik anzuwenden, um Gehör bei Managern zu finden. Was dem Konsumenten die Werbeflut, ist dem Manager die Berichtsflut. Eigentlich die Folienflut.

Öfter was liegen lassen Ein erster Tipp war: Lassen Sie öfter was liegen. Zum Beispiel Ihre letzte Gestaltungsidee für den Umsatzreport. Der nächste an Ihrem Platz im Konferenzraum wird sich freuen. Vielleicht langweilt er sich. Anstatt Strichmännchen zu malen, hat er jetzt was zu lesen.

Mal was auf den Kopf stellen Manchmal reicht es auch, ein paar Dinge umzudrehen. Zum Beispiel die Säulen in einem Wasserfalldiagramm. Bella hat aufgeschrieben, wie das geht.

Den Projektor überlisten Die Auflösung von PowerPoint ist zu gering für informationsdichte Darstellungen. Auf kluge Tischvorlagen zu drängen, wäre die Alternative. Oder man greift einen Tipp von Niels Olson auf, dessen Medizinprofessor Quicktime VR verwendet, um Bildmaterial in hoher Auflösung in PowerPoint zu integrieren. Ein Ausschnitt aus einem größeren Gesamtbericht verdeutlicht das Prinzip. Ein weiteres Beispiel, wie man damit einen DIN A3 Bericht mit über 7800 Datenwerten projizieren kann, findet sich hier (Größe: 2,8MB). Zur Darstellung im Browser wird ein Quicktime Plug-In benötigt.

Hinweis: Zoom mit Shift‑ und Strg-Taste, Navigation mit der Maus

Wer dennoch den Papierbericht dazu verteilt, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Grenzen von PowerPoint werden spielerisch verdeutlicht und die Überlegenheit informationsdichter Papierausdrucke unmittelbar erfahrbar.

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