Freitag, 20. Januar 2012
Eigentlich wollten wir es noch ein wenig für uns behalten. Aber bevor jemand anders es uns abschaut und sagt, er war’s, rücken wir jetzt raus damit: So arbeitet man zukünftig im Controlling (und auch sonst): mit Panoramablick statt durchs Schlüsselloch.
Freitag, 7. Dezember 2007
Gekrönt zu werden ist nicht immer eine Auszeichnung. Und die Krönenden meinen die Krönung auch nicht immer ernst. Zwar gerät das nicht immer gleich zur Dornenkrone, aber hilfreich ist es eben auch nicht. Ein Produkt, das den Kunden nicht fordert, stiftet à la longue keinen Nutzen. Aber nur der Narr darf das sagen.
Freitag, 21. September 2007
Die Sachsen LB könnte es versucht haben. Ihr Verwaltungsrat verließ sich auf ein paar Ampeln. Die waren meistens grün, lassen den Steuerzahler jetzt aber rot sehen.
Freitag, 9. Februar 2007
Wie jeder paarweise gebundene Mensch weiß, leben Diskussionen vom richtigen sprachlichen Einstieg („Genau wie Deine Mutter“). Das ist in der IT-Industrie nicht anders. Dort allerdings muss die Sache neu oder vermeintlich neu sein. Ebenso wichtig ist der richtige Begriff. Übersetzungen ins Deutsche sind dabei zu meiden. Nicht jeder scheitert dabei so kläglich wie ich: Google findet 1.310.000 deutsche Seiten für „Data Mining“ und 846 für meinen Favoriten „Datenmustererkennung“.
Freitag, 2. Februar 2007
Geschwindigkeit ist relativ. Manche Methoden zeigen, dass in der Verlangsamung Erkenntnis liegen kann. Etwas davon steckt auch in der jungen Wortschöpfung „Entschleunigung“. Wenn Sven Piechota von entschleunigtem Fortschritt im Business Intelligence spricht, ist das jedoch milde verabreichter Sarkasmus. Der Lüneburger Controllingprofessor und Tausendsassa der MIS-Szene teilte meinen Optimismus folgerichtig auch nur punktuell und beleuchtet den erreichten Stand vor allem als flaches Land mit einsam aufragenden Erfolgsgipfeln. Was er sonst noch sagte zu Business Intelligence, Corporate Performance Measurement und was er empfiehlt gegen Sprachlosigkeit zwischen Controlling und Management.
Dienstag, 12. Dezember 2006
Eine etwas andere Form der Informationsverdichtung: Der Begründer der Wirtschaftsinformatik in Deutschland, Professor Dr. Dr. h. c. mult. Peter Mertens, und die von ihm geleiteten Institute produzierten 37 Jahre lang 5 Druckseiten Wissen pro Tag. Peter Mertens benötigte dazu lediglich ein Büro von 10 qm und ein Zeitmanagement, das Millisekunden als feinste Einheit kennt.
Montag, 6. November 2006
Gutes Business Intelligence entsteht durch Methoden und Visualisierung. Ein Interview mit Dietmar Köthner, Chefredakteur des is report, zum Thema Software-Plattformen.
Dienstag, 3. Oktober 2006
Der selbst gewählte Anspruch des Business Intelligence war zu hoch, die Enttäuschungen folgten auf dem Fuß. Das neue Business Intelligence ist bescheidener, ernsthaft, sachlich und voller alter Ideen, die endlich verstanden werden.