Freitag, 1. Mai 2009
Hans Rosling wollte uns auf einer TED-Konferenz die besten Statistiken zeigen, die wir je gesehen haben. Ich meine: Es war eine der besten Präsentationen von Statistiken. Für und Wider die Animation in der Datenanalyse.
Freitag, 23. Januar 2009
Im 100. Artikel: Was Deutungspriorität ist, welche Gestaltungsregeln wir aus ihr ableiten können und wie sie uns vor Blamagen in der nächsten Präsentation von Zahlen schützt.
Freitag, 17. Oktober 2008
Stapelgrafiken, Torten‑ und Flächencharts sind ebenso verbreitet wie sinnlos. Das gilt für das Managementreporting genauso wie für Präsentationen und Massenmedien. Balken helfen dagegen – wenn sie Abweichungen zeigen statt Rohdaten.
Freitag, 19. September 2008
Logarithmische Skalen gelten manchen als tollwütige Tiger. Ohne sie ist aber jede zweite Grafik falsch skaliert. Eine kleine Serie zeigt, wie wir den Tiger bändigen.
Freitag, 8. August 2008
Wenn Komponenten verglichen werden sollen, ist es üblich, das mit Hilfe von Stapelgrafiken zu tun. Genau das aber gelingt eher schlecht. Warum das so ist und welche Alternativen wir haben.
Freitag, 25. Juli 2008
Von der Business-Grafik haben wir uns schon verabschiedet, jetzt ist das Dekogramm dran. Die Lektüre von Spiegel, Focus und Co. liefert uns die Gründe dafür.
Freitag, 11. Juli 2008
Leben wir in einer Informationsgesellschaft? Ich glaube nicht. Informationen sind so knapp wie eh und je. Dafür bekommen wir soviel Desinformation, Lüge, Schlamperei wie nie zuvor. Warum nicht nur die Produzenten, sondern auch wir Konsumenten von Desinformation an den Pranger müssen.
Freitag, 11. April 2008
Verdichtung und Wahrheit liegen zu oft zu weit auseinander, als dass verdichtete Werte die kompakte Version der ersehnten Wahrheit wären. Das gilt schon für einfache Durchschnitte, wie ein Beispiel aus der ansonsten einzig für das Sonntagsfrühstück geeigneten WAMS befürchten lässt.
Freitag, 7. September 2007
Wenn Sie die Konsumenten Ihrer Datengrafiken wirklich unglücklich machen wollen, befolgen Sie die Regeln, die der Statistiker Howard Wainer aufgestellt hat.
Freitag, 2. Februar 2007
Geschwindigkeit ist relativ. Manche Methoden zeigen, dass in der Verlangsamung Erkenntnis liegen kann. Etwas davon steckt auch in der jungen Wortschöpfung „Entschleunigung“. Wenn Sven Piechota von entschleunigtem Fortschritt im Business Intelligence spricht, ist das jedoch milde verabreichter Sarkasmus. Der Lüneburger Controllingprofessor und Tausendsassa der MIS-Szene teilte meinen Optimismus folgerichtig auch nur punktuell und beleuchtet den erreichten Stand vor allem als flaches Land mit einsam aufragenden Erfolgsgipfeln. Was er sonst noch sagte zu Business Intelligence, Corporate Performance Measurement und was er empfiehlt gegen Sprachlosigkeit zwischen Controlling und Management.