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	<title>»Me, myself und BI« &#187; Sparklines</title>
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	<description>Bissantz denkt nach</description>
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		<title>Dadaxismus</title>
		<link>http://blog.bissantz.de/sparkline-trilogie</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 09:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Nicolas Bissantz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[Auflösung]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenkurse]]></category>
		<category><![CDATA[Differenzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Sparklines]]></category>

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		<description><![CDATA[Die formale Trilogie ist vollendet: Wir haben Sparklines in drei Varianten auf Zeitungspapier gedruckt. Das gibt uns Zeit, darüber nachzudenken, was größer sein wird, die formale oder die inhaltliche Herausforderung durch erkenntnisreichere Visualisierungsformen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Trilogie ist gelungen: Wir haben Sparklines in drei Varianten auf Zeitungspapier gedruckt. Etwas ersch&ouml;pft ziehen wir Bilanz und verstehen jetzt besser, warum Zeitungen sich erst noch Mut ankriseln m&uuml;ssen, bevor sie uns nacheifern.</strong></p>
<p>Gelungen ist es, aber einfach war es nicht. Sparklines auf Papier zu drucken, ist ein Abenteuer. <a href="http://blog.bissantz.de/sparklines-in-der-zeitung">Sportergebnisse</a> mit dichotomen Wortgrafiken anzureichern, war noch vergleichsweise einfach. Sparklines <a href="http://blog.bissantz.de/schreiben-mit-sparklines">in den Text zu integrieren</a>, forderte einen engagierten Partner in Sachen Layout; schlie&szlig;lich gibt es keine Silbentrennung f&uuml;r Sparklines. Unsere Dax-Sparklines aber waren f&uuml;r alle Beteiligten gleicherma&szlig;en aufregend.</p>
<p class="gray"><img src="/images/2010-10-08_Traffic_News-to-go_2010-09_S1_S7.jpg" alt="Traffic News-to-go, September 2010, Seite 1 und Seite 7. " title="" style="margin-bottom: 4px;" /><br />Yes, we can again: B&ouml;rsenkurs-Sparklines auf Papier. In der September-Ausgabe der <a href="http://www.trafficnewstogo.de/" target="traffic">Traffic News-to-go</a>. Dieses Mal ohne Jeff Koons.</p>
<p>In einem normalen B&uuml;ro steht kein Drucker, der die Leistung des Zeitungsdrucks simulieren kann. Unsere Probeausdrucke liefen damit buchst&auml;blich ins Leere. Unsere wichtigste Frage war: Wie breit d&uuml;rfen die Abst&auml;nde zwischen den S&auml;ulen und wie breit d&uuml;rfen die S&auml;ulen selbst sein? Einerseits soll das Muster der Reihe gut erkennbar sein; das erfordert dicht stehende, schlanke S&auml;ulen. Andererseits d&uuml;rfen die S&auml;ulen nicht aneinander kleben.</p>
<p class="gray"><a onclick="return openPopup('/images/2010-10-08_Traffic_News-to-go_2010-09_S7_Tabelle_Zoom.png', '');" href="http://blog.bissantz.de/images/2010-10-08_Traffic_News-to-go_2010-09_S7_Tabelle_Zoom.png"><img src="/images/2010-10-08_Traffic_News-to-go_2010-09_S7_Tabelle.png" alt="Traffic News-to-go, September 2010, Seite 7." title="" style="margin-bottom: 4px;" /></a><br />Auf Papier in gleicher Gr&ouml;&szlig;e gestochen scharf. Im Internet nur ausschnitts&shy;weise und <a onclick="return openPopup('/images/2010-10-08_Traffic_News-to-go_2010-09_S7_Tabelle_Zoom.png', '');" href="http://blog.bissantz.de/images/2010-10-08_Traffic_News-to-go_2010-09_S7_Tabelle_Zoom.png">in Vergr&ouml;&szlig;erung</a> zu lesen.&#160;&#8211; Sparklines von 04.01. bis 20.08.2010 f&uuml;r die prozentuale Abweichung zum Kurs vom 04.01.2010; Skalierung individuell je Aktie. Ohne Gew&auml;hr.</p>
<p>Wer eine <a href="http://www.trafficnewstogo.de/" target="traffic">Traffic News-to-go</a> ergattert hat, m&ouml;ge die Dax-Linie einmal mit einer Lupe betrachten. Was sich hinter dem verbirgt, was wir mit unbewaffnetem Auge f&uuml;r eine vollfl&auml;chig gedruckte S&auml;ule halten, ist erstaunlich und macht klar, warum wir Softwareleute der geisterhaften physischen Anordnung mikroskopischer Tintentr&ouml;pfchen erst vertrauten, als das fehlerfrei gedruckte Ergebnis uns per Eilpost erreichte.</p>
<p>Auch die Entscheidung, wie man Aktienkurse rechnerisch zeigt, verursacht Kopfzerbrechen. Einzeln skaliert und damit nicht vergleichbar? Global skaliert und damit f&uuml;r viele Reihen zu flach? Sparklines sind nur so lange Sparklines, wie sie als Wortgrafiken durchgehen, also &auml;hnlich hoch wie Zeilen bleiben. Das schr&auml;nkt die Differenzierung drastisch ein. Eine logarithmische Skalierung ist nur f&uuml;r Linien <a href="http://blog.bissantz.de/deutungsprioritaet">erlaubt</a>, die wiederum die Periodenteilung nicht erkennen lassen. Wir entschieden uns f&uuml;r indexierte S&auml;ulen-Sparklines, auch wenn der Beginnzeitpunkt nur willk&uuml;rlich zu setzen ist.</p>
<p>In der Sortierung blieben wir konservativ. Eine Sortierung nach Performance statt nach Alphabet w&auml;re ein probates Mittel, um die Tops von den Flops zu trennen. Pers&ouml;nlich bin ich aber von der Rationalit&auml;t solcher Vergleiche nicht &uuml;berzeugt. Zudem h&auml;tte eine Sortierung nach Ver&auml;nderung den Beginnzeitpunkt noch willk&uuml;rlicher gemacht.</p>
<p>Was ist die Lehre aus drei Mal Sparklines auf Zeitungspapier? Das Papier hat noch einen gro&szlig;en Vorsprung vor den elektronischen Medien, weil die h&ouml;here Aufl&ouml;sung des Drucks auf Papier auch h&ouml;her aufgel&ouml;ste Sparklines erlaubt. Mehr Aufl&ouml;sung bedeutet hier: feinere, detailreichere, genauere, sch&ouml;nere, erkenntnisreichere Daten. Daraus folgt jedoch: <strong>Sparklines sind eine formale, ebenso sehr aber eine inhaltliche Herausforderung</strong>. Dichte Daten sind tiefe Daten und fordern und f&ouml;rdern die Durchdringung des Themas, das sie beschreiben. Das ginge Redakteuren, Herausgebern, Politikern, W&auml;hlern nicht anders als uns Lesern.</p>
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		<title>Schreiben mit Sparklines</title>
		<link>http://blog.bissantz.de/schreiben-mit-sparklines</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 15:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Nicolas Bissantz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[Sparklines]]></category>

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		<description><![CDATA[Sparklines sind beredt, aber einsilbig. Buchstäblich. Denn Trennen tut ihnen noch mehr weh als dem „st“. Dieses und andere Probleme beim ansonsten sehr faszinierenden Schreiben mit Sparklines.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sparklines sind beredt, aber einsilbig. Buchst&auml;blich. Denn Trennen tut ihnen noch mehr weh als dem &bdquo;st&ldquo;. Dieses und andere Probleme beim ansonsten sehr faszinierenden Schreiben mit Sparklines.</strong></p>
<p>Letztes Mal an dieser Stelle feierten wir den erfolgreichen Druck <a href="http://blog.bissantz.de/sparklines-in-der-zeitung">sportiver Sparklines</a> in der Juni-Ausgabe der Traffic News-to-go. In der Ausgabe f&uuml;r Juli/August haben wir uns an einem weiteren Format versucht: Linien-Sparklines in der Form, wie Edward Tufte sie vorgeschlagen hat. </p>
<p class="gray"><img src="/images/2010-07-16_Traffic_Fashion_Week.jpg" alt="Links: Traffic News-to-go auf der Fashion Week in Berlin; rechts: Artikel &quot;Zeitschlangen gegen die Kaninchensituation&quot; von Dr. Nicolas Bissantz, erschienen in der Traffic News-to-go, Ausgabe 7/8 2010, Seite 8." title="" /><br />Showtime: Premiere f&uuml;r Sparklines auf der Fashion Week in Berlin.<br />Foto links: Traffic News-to-go.</p>
<p>Das war etwas schwieriger, dennoch ist es gelungen. Wir haben einiges dabei gelernt. Auch Zeitungen m&uuml;ssen einiges lernen, wenn sie von den aufregenden M&ouml;glichkeiten der Sparklines profitieren wollen, was wir ihnen dringend und schon lange empfehlen.</p>
<ol>
<li>Die Sport-Sparklines konnten wir vergleichsweise einfach f&uuml;r den Zeitungsdruck produzieren: Schon 2005 haben wir eine spezielle Schriftart geschnitten, den &bdquo;SparkFont&ldquo;, der aus Tausenden von Zeichen f&uuml;r unterschiedliche S&auml;ulen und Liniensegmenten besteht. Ein Font druckt naturgem&auml;&szlig; in Zeichenbreite. F&uuml;r die <a href="http://blog.bissantz.de/sparklines-in-der-zeitung">dichotomen Sparklines</a>, wie wir sie bei den Fu&szlig;ballergebnissen verwendet haben, ist das in Ordnung. Sie bestehen nur aus einfachen Rechtecken: eins oben f&uuml;r gewonnene Spiele, eins unten f&uuml;r verlorene. In Linien-Sparklines, etwa f&uuml;r Wechsel&#8209; oder B&ouml;rsenkurse, m&uuml;ssen wir aber sehr viel mehr Daten unterbringen. Das erfordert Grafikformate, die besser komprimieren.
<div class="gray" style="position: absolute; left: 470px; width: 450px;"><img src="/images/2010-07-15_Traffic-JulAug-2010-S-8-1.png" alt="Traffic News-to-go, Ausgabe 7/2010, Seite 8." title="" /><br />Schreiben mit Sparklines: in der <a href="http://issuu.com/trafficnewstogo/docs/traffic7?mode=embed&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Fcolor%2Flayout.xml&amp;backgroundColor=FFFFFF&amp;showFlipBtn=true" target="_blank">Juli-Ausgabe</a> der Traffic News-to-go.</div>
</li>
<li>Sparklines lassen sich nicht gut trennen. Sie geh&ouml;ren in eine Zeile. Und die Zahl dahinter auch. In unserem Text mussten wir umformulieren oder an anderer Stelle die Silbentrennung anpassen, um die Sparklines nicht umzubrechen. F&uuml;r Zeitungen bedeutet das: Die Arbeit kurz vor Redaktionsschluss wird anspruchsvoller. Ohne Sparklines reicht sprachliches Geschick aus, um durch Straffung oder Erg&auml;nzung Texte an Platzverschiebungen anzupassen.</li>
<li>Kopfzerbrechen bereitete uns die Frage, wie lang unsere Eurokurs-Sparklines sein sollten. Immerhin zeigen wir Zeitr&auml;ume von 6 Monaten bis zu mehr als 10 Jahren je Sparkline und damit Zeitr&auml;ume, die sich bis zum Faktor 20 unterscheiden. <a href="http://www.bella-beraet.de/proportionalitaetsgesetz">Bellas Proportionalit&auml;tsgesetz</a> k&ouml;nnen wir darauf nicht anwenden. Sonst w&auml;re die k&uuml;rzeste Sparkline vielleicht 4 Zentimeter und deswegen die l&auml;ngste 80 Zentimeter breit geworden. Unsinn. Wir entschieden: Es erleichtert das Erkennen und Vergleichen von Mustern, wenn alle Sparklines gleich lang sind.
<div class="gray" style="position: absolute; left: 470px; width: 450px;"><img src="/images/2010-07-15_Traffic-JulAug-2010-S-8-2.png" alt="Traffic News-to-go, Ausgabe 7/2010, Seite 8." title="" /><br />Auf Zeitungspapier viel sch&ouml;ner als hier am Bildschirm &hellip;</div>
</li>
<li>Der Text, der die Sparkline umgibt, muss einiges leisten. Legenden oder Fu&szlig;noten funktionieren nicht. Also m&uuml;ssen die sperrigen Angaben zum abgebildeten Zeitraum und zur zeitlichen Ebene (Jahr, Monat usw.) in den Text eingebettet werden. Man bekommt das schwer in einen Satz. Wir haben die schwierige Aufgabe mit mehreren S&auml;tzen gel&ouml;st, wie die Beispiele zeigen. Einmal prompt falsch: An einer Stelle m&uuml;sste es sechs Jahre statt acht hei&szlig;en.</li>
<li>Es gibt zwei Sorten Sparklines: Geht es uns vor allem um die aktuelle Zahl, zeigt die Sparkline, wie weit wir vom historischen Minimum bzw. Maximum entfernt sind. Uns gen&uuml;gt folglich eine Zahl, die aktuelle. Und die steht am Ende der Sparkline, also rechts. Geht es uns um eine Entwicklung und etwaige Verlaufsmuster, dann wollen wir auch den Anfangswert kennen. Der steht am Anfang, also links. Unsere Beispiele zeigen: Von dieser <a href="http://www.bella-beraet.de/sparkline-duden">reinen Lehre</a> muss man mitunter abweichen, denn sonst kommt man sprachlich ins Schleudern.</li>
</ol>
<p>Mit Sparklines schreiben, ist anspruchsvoll und m&uuml;hsam, das Ergebnis aber aller M&uuml;hen wert. Dazu ein Vergleich: Der Text &bdquo;<a href="http://www.edwardtufte.com/tufte/women-smoking">Women and Cancer</a>&ldquo;, der als besonders zahlendicht gilt, argumentiert in einzelnen Kapiteln mit einem Verh&auml;ltnis von 13 bis 24 Worten pro Zahlenwort (Jahresangaben und Zahlenwerte). Unser Text hat circa 500 W&ouml;rter, die Sparklines wurden mit fast 10.000 Werten gemalt. </p>
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		<item>
		<title>Sportlines: Die ersten Sparklines in einer deutschen Zeitung</title>
		<link>http://blog.bissantz.de/sparklines-in-der-zeitung</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 10:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Nicolas Bissantz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Sparklines]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitreihen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sparklines sind ein atemberaubendes intellektuelles Vergnügen. Besonders auf Papier. Jetzt haben wir es auch auf Zeitungspapier probiert. In der Traffic News-to-go.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sparklines sind ein atemberaubendes intellektuelles Vergn&uuml;gen. Besonders auf Papier. Jetzt haben wir es auch auf Zeitungspapier probiert. In der Traffic News-to-go.</strong></p>
<p>&Uuml;ber den Sommer und Herbst 2005 telefonierte ich in meiner euphorischen Begeisterung f&uuml;r Sparklines mehrmals mit einem gro&szlig;en deutschen Verlag f&uuml;r Wirtschaftszeitungen. Mein Anliegen: Die Verlage haben Angst vor dem Internet, warum also nicht etwas probieren, was im Internet mangels Aufl&ouml;sung nicht so gut geht &ndash; Sparklines malen n&auml;mlich. Und damit zeigen, dass Papier Zukunft hat, solange wir das kostbare Papier mit etwas bedrucken, was die M&uuml;he lohnt. Man &uuml;berlegte und &uuml;berlegte und lie&szlig; es bis heute. Derselbe Verlag gab einem seiner Hauptbl&auml;tter einen &bdquo;Relaunch&ldquo;. Auch der fand ohne Sparklines statt.</p>
<p class="gray"><img src="/images/2010-06-25_Traffic_Bissantz_Koons_450px.jpg" alt="Traffic News-to-go, Ausgabe Juni 2010. Seite 6: Artikel &quot;Sportlines&quot; über Sparklines in der Sportberichterstattung, Seite 7: Artikel &quot;Spritztour&quot; über Jeff Koons." /><br />Yes, we can: Sportliche Sparklines auf Papier. In der Juni-Ausgabe der Traffic News-to-go. Neben Jeff Koons.</p>
<p>In der Folge meinte ich als Leser diverser Zeitungen beobachten zu k&ouml;nnen, dass den sinkenden Werbeeinnahmen und Auflagen vor allem mit Sparen begegnet wird. Autoren, die weniger kosten, weniger Recherche, schlechtere Artikel. </p>
<p>Das deprimierte mich und ich &uuml;berlie&szlig; die <a href="http://www.bella-beraet.de/">Missionierung der Presse</a> vor allem Bella. Feuer fing ich erst wieder, als Murat Suner, mein guter Freund aus Studientagen, Mitherausgeber der <a href="http://trafficnewstogo.de/">Traffic News-to-go</a> wurde. </p>
<p>Murat, dessen Familie aus Istanbul stammt, hatte schon in jungen Jahren Pionierhaftes geleistet. Mit gleichgesinnten Studenten gr&uuml;ndete er eine viel beachtete Organisation, die es sich zum Ziel machte, Eliten davon zu &uuml;berzeugen, dass kulturelle Andersartigkeiten zwischen Orient und Okzident nicht zum damals viel beschworenen Clash of Civilizations f&uuml;hren m&uuml;ssen. Die FAZ sah das auch so und w&uuml;rdigte dies 1993 mit einem Bericht auf ihrer Titelseite. </p>
<p class="gray"><img src="/images/2010-06-25_Traffic_Sportlines_450px.jpg" alt="Traffic News-to-go, Ausgabe Juni 2010. Seite 6: Artikel &quot;Sportlines&quot; mit Sparklines für die letzten 4 Saisons der Fußball-Bundesliga." /><br />Auf Papier in gleicher Gr&ouml;&szlig;e gestochen scharf. Im Internet <a onclick="return openPopup('/images/2010-06-25_Traffic_Sparklines.png', '');" href="http://blog.bissantz.de/images/2010-06-25_Traffic_Sparklines.png" />nur ausschnitts&shy;weise und in Vergr&ouml;&szlig;erung</a> zu lesen.</p>
<p>Die Traffic erscheint seit Dezember 2009 und erhielt im M&auml;rz 2010 von der Lead Academy eine Auszeichnung in der Kategorie &bdquo;Newcomer des Jahres&ldquo;. Das monatlich erscheinende Blatt  wird kostenlos in Gro&szlig;st&auml;dten von Zeitungsjungen und&#160;&#8211;m&auml;dchen in traditionellen Knickerbockers und Schieberm&uuml;tze verteilt und liegt an ausgew&auml;hlten Orten aus, derzeit in Berlin, Hamburg, Z&uuml;rich und Amsterdam.</p>
<p>Gemeinsam beschlossen wir, uns auf die St&auml;rken des Papiers zu besinnen und zu tun, was &uuml;berf&auml;llig ist: Sparklines auf Zeitungspapier drucken. Wir haben das erstmals in der <a href="http://issuu.com/trafficnewstogo/docs/traffic6?mode=embed&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Fcolor%2Flayout.xml&amp;backgroundColor=FFFFFF&amp;showFlipBtn=true" target="_blank">Juni-Ausgabe</a> getan. Passend zur Jahreszeit haben wir uns dem Fu&szlig;ball gewidmet und daf&uuml;r die dichotomen Sparklines verwendet, wie wir sie zuerst bei Edward Tufte gesehen haben.</p>
<p>Verwendet haben wir daf&uuml;r unseren <a href="http://www.bissantz.de/sparkmaker/">SparkMaker</a>, mit dem jeder seit 2005 Sparklines ausprobieren kann. Besonderen Spa&szlig; hat es gemacht, mit Sparklines S&auml;tze zu bilden, in denen die Folgen aus Siegen und Niederlagen zu Adjektiven und Verben wurden. Zum Beispiel, um den Weg von Bayern M&uuml;nchen zum aktuellen Meistertitel zu beschreiben: <img src="/images/2010-06-25_Sparkline_FCB.png" alt="Sparkline: Alle Spielergebnisse des FC Bayern München in der Saison 2009/2010." />. Mittelm&auml;&szlig;iger Auftakt, wenig Patzer, mittendrin eine befl&uuml;gelnde Siegesserie &ndash; die l&auml;ngste aller Teams in dieser Saison, wie dann ein Vergleich mit den anderen Mustern in der Tabelle zeigt.</p>
<p>Man beschreibt eine Beobachtung und liefert das Beweismaterial in unmittelbarer N&auml;he mit. Eine solche argumentative Verzahnung ist neu, vergn&uuml;glich, fordernd, begeisternd. Es gibt eben Dinge, die geh&ouml;ren auf Papier, und andere, die geh&ouml;ren ins Internet. So wie dieser Blog.</p>
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		<title>Die ersten Sparklines der Welt &#8211; fast</title>
		<link>http://blog.bissantz.de/schrumpfgrafiken</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 18:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Nicolas Bissantz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenkurse]]></category>
		<category><![CDATA[Sparklines]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt hat sich an Sparklines versucht. Herausgekommen sind Schrumpfgrafiken mit zweifelhaftem Bezug und problematischer Skalierung. Schade. Die gute Nachricht: Deswegen ist das Rennen um die ersten Sparklines in einer deutschen Tageszeitung noch offen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Welt hat sich an Sparklines versucht. Herausgekommen sind Schrumpfgrafiken mit zweifelhaftem Bezug und problematischer Skalierung. Schade. Die gute Nachricht: Deswegen ist das Rennen um die ersten Sparklines in einer deutschen Tageszeitung noch offen.</strong></p>
<p>Vor gut vier Wochen kam ein Kollege aufgeregt herein. &bdquo;Die Welt hat die ersten Sparklines gedruckt&ldquo;, freute er sich. Und ich mich mit ihm. Mit steigender Spannung beugten wir uns &uuml;ber die druckfrische Ausgabe der Welt vom 16.03.2010. Je l&auml;nger wir hinsahen, desto l&auml;nger wurden auch unsere Gesichter. Warum?</p>
<p class="gray"><a onclick="return openPopup('/images/2010-03-16_Welt_Sparklines.jpg', '');" href="http://blog.bissantz.de/images/2010-03-16_Welt_Sparklines.jpg" /><img src="/images/2010-03-16_Welt_Sparklines_450px.jpg" alt="Nicht allein die Höhe zählt, sondern auch die Beständigkeit. Tabelle: Börsenkurse, Dividenden, Verlauf, Dividendenrendite, Dividendenkontinuität. - Quelle: Die Welt, 16.03.2010, Seite 15." title="" /></a><br />
F&uuml;r die 30 Aktien im Dax zeigt diese Tabelle: den Kurs vom 15.03.2010, die Dividende in Euro f&uuml;r die Jahre 2004 bis 2009, einen Verlauf, die Dividenden&#8209; rendite in Prozent und die Dividendenkontinuit&auml;t. Quelle: Die Welt, 16.03.2010, Seite 15.&#160;&#8211; Anklicken zum Vergr&ouml;&szlig;ern.</p>
<p>Darum:</p>
<ol>
<li>Wir zeigen Zeitreihen nicht freiwillig so klein, dass man sich unwillk&uuml;rlich eine neue Lesebrille w&uuml;nscht. Wenn es uns um die Einzelwerte geht, nehmen wir eine Tabelle. Wenn es uns um die Entwicklung im Detail geht, nehmen wir ein herk&ouml;mmliches Zeitreihendiagramm. Wenn es uns vor allem um den letzten aktuellen Wert geht, der aber nicht ohne Kontext bleiben soll, dann nehmen wir eine Sparkline.<br />
<br />
Die Welt konnte sich nicht entscheiden. Wir sehen die Einzelwerte f&uuml;r die absoluten Dividenden. Daneben dieselben Werte als Miniliniendiagramm. Dann die spannende Rendite in Prozent. Genau zu der h&auml;tten wir jetzt gerne die Historie als Sparkline. Die fehlt aber.
</li>
<li>Wenn wir eine Sparkline malen, dann schreiben wir einen Referenzwert hin, der den letzten Punkt der Reihe quantifiziert. Dann n&auml;mlich kann das passieren, was Sparklines so faszinierend macht: Wir beziehen alle vorhergehenden Punkte auf diesen Wert und verstehen ausreichend genau, in welchem Verh&auml;ltnis die Einzelwerte zueinander stehen.<br />
<br />
In der Welt habe ich eine Weile gesucht, bis ich verstanden habe, welche Werte in der Reihe eigentlich gemeint sind. Hoffnungsfroh hielt ich die Dividendenrendite in Prozent zun&auml;chst daf&uuml;r. Dann h&auml;tte n&auml;mlich auch der vertikale Vergleich der Reihen untereinander gepasst: flache Reihe, wenig Rendite. In der Darstellung der Welt sieht man das Problem: eine hohe relative Rendite kann in einer ziemlichen flachen Reihe stecken. Siehe z.&#160;B. Telekom und Post.
</li>
<li>Weil Sparklines so schrecklich klein sind, passt wenig daran, daneben, darunter, dar&uuml;ber. Sparklines sind kein Quiz. Wir wollen Sparklines lesen, nicht entziffern. Wir wollen das Muster in der Reihe sehen und nicht Einzelwerte raten. Wir wollen verstehen, nicht entr&auml;tseln. Jeder, der Sparklines entdeckt und davon fasziniert ist, m&ouml;chte gerne noch etwas beitragen, etwas verbessern, verfeinern, versch&ouml;nern. Schwierig.<br />
<br />
Das Hilfsraster der Welt jedenfalls hilft nicht. Weil man nicht wei&szlig;, was der Rasterabstand bedeutet, zweimal nicht. Die kontraststarken Zebrastreifen der Tabelle helfen &uuml;brigens auch nicht.
</li>
<li>Ein bisschen traurig macht mich die Ampel. Es gibt Leute, die in der Ursache der Finanzkrise mafia&auml;hnliche Mechanismen am Werk sehen. Die Reduktion von Bewertungen auf vermeintlich eindeutige Signale, so wie sie z.&#160;B. von den Ratingagenturen kamen, ist Teil davon.<br />
<br />
Liebe Welt: Was meint Ihr mit Kontinuit&auml;t? Und warum ist die Ampel gr&uuml;n, wenn in der Vergangenheit die Stra&szlig;e frei war? Darf ich jetzt drauflos brausen? Oder sollte ich trotzdem noch mal schauen, ob quer was kommt? Wer auch immer das gemalt hat, hat sich weit vorgewagt. Wir wollten alle ein bisschen vorsichtiger mit Anlagen werden, oder?</li>
</ol>
<p>Wer l&auml;nger &uuml;ber die Tabelle nachdenkt, kommt nicht nur &uuml;ber die Gestaltung ins Gr&uuml;beln. F&uuml;r absolute Dividenden interessieren sich Gro&szlig;aktion&auml;re, die ihre Aktien sehr langfristig halten und Kursgewinne ausklammern, weil sie ihre Aktien ja nicht verkaufen wollen. Alle anderen interessieren sich f&uuml;r die relative Dividendenrendite. Die wiederum h&auml;ngt davon ab, zu welchem Kurs man die Aktie gekauft hat. Jeder andere Kurs ist daher nur eine Hilfsgr&ouml;&szlig;e. Wegen der im Allgemeinen stark schwankenden Aktienkurse ist Kontinuit&auml;t daher ein Kriterium, das eine Konnotation hat, die es nicht verdient. Der normale Aktion&auml;r wird nicht als kontinuierlich erleben, was kontinuierlich daher kommt. </p>
<p>&Uuml;ber der Tabelle steht: &bdquo;Nicht allein die H&ouml;he z&auml;hlt, sondern auch die Best&auml;ndigkeit.&ldquo; F&uuml;r Nicht-Gro&szlig;aktion&auml;re ist das irref&uuml;hrend. Mir w&auml;re lieber, es st&uuml;nde dar&uuml;ber: &bdquo;Wir wissen auch nicht, wie morgen die Kurse sind. Seien Sie vorsichtig.&ldquo;</p>
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		<title>Wer kurz h&#246;rt, der schwer sieht</title>
		<link>http://blog.bissantz.de/klanganimierte-zeitreihen</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 11:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Nicolas Bissantz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenkurse]]></category>
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		<category><![CDATA[Hören]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Hören ist ein Sinn mit elementarer Kraft. Wir können die Augen schließen, aber nicht die Ohren. Um die Datenanalyse voran zu bringen, müssen wir unseren Hörsinn nutzen. Alles andere wäre kurzsichtig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn das Gesch&auml;ft brummt, ist das buchst&auml;blich so. Wir h&ouml;ren Telefone klingeln, das Ger&auml;usch eiliger Schritte und den Hall vieler Gespr&auml;che. Wir <em>h&ouml;ren </em>Ums&auml;tze, bevor wir sie <em>sehen</em>. Es wird Zeit, in der Datenanalyse dem Geh&ouml;r mehr Aufmerksamkeit zu schenken.</strong></p>
<p>Das H&ouml;ren ist ein Sinn mit elementarer Kraft.* Wir k&ouml;nnen die Augen schlie&szlig;en, aber nicht die Ohren. Man kann sehen, ohne wahrzunehmen. Wir k&ouml;nnen hindurch sehen und wir k&ouml;nnen &uuml;bersehen. Das Ohr aber ist unerbittlich. Dreht jemand den Ton leiser, spitzen wir erst recht die Ohren. Meine These ist: Beim Erkennen und Verstehen gehen H&ouml;ren und Sehen Hand in Hand. Aber wir nutzen diesen Umstand noch nicht ausreichend f&uuml;r die Datenanalyse. Einen kleinen Fortschritt haben wir jetzt geschafft.</p>
<p>Der K&uuml;nstler Johannes Kreidler, Bella hatte es schon <a href="http://www.bella-beraet.de/sound-sparkline2">beklagt</a>, zog die Auswirkungen der Finanzkrise ins Groteske. Er hinterlegte die einbrechenden B&ouml;rsenkurse in Liniendiagrammen mit Musik und mischte sie mit Szenen aus dem Kinderballett. K&uuml;nstlerisch will ich das nicht bewerten. Jedoch, der Kaufmann in mir war geknickt. Kreidlers wenig ernsthafte Deutung erfuhr hohe Aufmerksamkeit, Dutzende Radiostationen und Zeitungen brachten seine Geschichte.</p>
<p>Unsere analytische Variante klanganimierter Zeitreihen blieb bisher hingegen Sache von Fachanwendern in Controlling&#8209; und Finanzabteilungen. Die Idee, H&ouml;ren und Sehen gleichzeitig f&uuml;r die Analyse von Daten zu erschlie&szlig;en, ist zu wertvoll und fruchtbar, als dass ich sie dadurch korrumpiert sehen m&ouml;chte, dass sie einer breiten &Ouml;ffentlichkeit als unterhaltender Gag pr&auml;sentiert wird. <strong>Tats&auml;chlich lenkt eine Tonfolge das Auge derart, dass wir das Muster einer Zeitreihe schneller begreifen.</strong></p>
<p><iframe id="iFrame" src="/misc/klanganimierte_sparklines/Klanganimierte_Sparklines.html" style="border: 1px solid #999;" scrolling=yes" frameborder="no" marginheight="0px" marginwidth="0px" width="734px" height="350px"></iframe> </p>
<p class="gray">Eine M&ouml;glichkeit, Daten audiovisuell zu zeigen. Dr&uuml;cken Sie auf Start, jede Reihe wird dann zweimal &#8222;vorgespielt&#8220;.</p>
<p>Es scheint sich so zu verhalten: Das Auge kann etwas sehen, aber ob wir das Gesehene begreifen, h&auml;ngt von mitunter von Gedankeng&auml;ngen ab, f&uuml;r die wir einen Schubs ben&ouml;tigen, den nicht das Sehen allein leistet. Dazu m&uuml;sste der Effekt eine Reizschwelle &uuml;berschreiten, was nur bei extremen Mustern per se gelingt. Das H&ouml;ren leistet einen solchen Schubs. Wer sich davon live &uuml;berzeugen m&ouml;chte, kann das auf der Tagung <a href="http://www.gfai.de/pinboard/eva/">Elektronische Medien &amp; Kunst, Kultur, Historie (EVA 2009)</a> in Berlin tun. Dort zeigen wir ein Beispiel.</p>
<p>Wir haben bereits im Jahr 2000 Zeitreihen vorgestellt, die mit T&ouml;nen hinterlegt waren. Je h&ouml;her der Wert, desto h&ouml;her der Ton. Ich finde also: Wir Betriebswirte haben schon gezeigt, dass H&ouml;ren und Sehen sinnvoll f&uuml;r analytische Zwecke verschmelzen k&ouml;nnen. Daran arbeiten wir weiter. Ernsthaft.</p>
<p class="gray">* Was Autobauern die klangliche Komponente ihrer Produkte bedeutet, beschreibt Timo Frasch lesenswert in der FAZ am Sonntag (&#8220;Die Herznote des Klangs&#8220;, FAZ Nr.&#160;41 vom 11.10.2009, S.&#160;14).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Kreise k&#246;nnen kreuzweise</title>
		<link>http://blog.bissantz.de/kreuzkreise</link>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 07:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Nicolas Bissantz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Keine Regel ohne Ausnahme. Manchmal haben sogar Kreise, die wir für Schlimmes verantwortlich machen, ein Lob verdient. Vor allem, wenn Grafische Tabellen mit im Spiel sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine der Regeln f&uuml;r Anh&auml;nger der gepflegten Datenanalyse: Kreisdiagramme soll man meiden. Eine der Regeln f&uuml;r Regeln: Es gibt Ausnahmen. Heute schauen wir uns an, ob es auch eine f&uuml;r Kreise gibt.</strong></p>
<p>Kreise bringen meist <a href="http://blog.bissantz.de/kreisdiagramme">Scherereien</a>. Ihr schlechter Ruf r&uuml;hrt vor allem daher, dass wir Fl&auml;chen um einiges schwerer sch&auml;tzen k&ouml;nnen als L&auml;ngen. Aber ein Gutes haben sie doch: <strong>Kreise kann man gut in zwei Richtungen vergleichen</strong>. Vertikal und horizontal. Zeilen&#8209; und spaltenweise. Ein Beispiel ist diese etwas ungew&ouml;hnliche Grafische Tabelle, die eine <a href="http://www.iata.org/NR/rdonlyres/39E1D18F-C48F-4693-9E78-E714FFBAB87E/0/Germanrelease_2009021901.pdf">Unfallstatistik</a> der IATA aufbereitet. </p>
<p class="gray"><img src="/images/Unfallraten_450px.jpg" alt="Unfallraten"   /><br />Von links nach rechts kann man Jahre gut vergleichen. Von oben nach unten die Regionen. Und kreuzweise alles miteinander.</p>
<p>Bei der Betrachtung kommt es uns auf zweierlei an: Wie stehen die Regionen in jedem Jahr im Vergleich da und wie haben sich die Werte &uuml;ber die Jahre entwickelt? Wir wollen die Werte also in zwei Richtungen miteinander vergleichen. Mit den Kreisen funktioniert das gar nicht mal so schlecht. </p>
<p>Werfen wir einen Blick auf die m&ouml;glichen Alternativen. So sehen die Daten als Grafische Tabelle mit Balken anstelle der Kreise aus. Der vertikale Vergleich f&auml;llt leichter, daf&uuml;r der horizontale etwas schwerer. Sortieren wollen wir aber auf jeden Fall. Und zwar die Regionen nach ihrem Mittelwert.</p>
<p class="gray pimg"><img src="/images/Flugzeugverluste_pro_1_Mio_Fluege.png" alt="Flugzeugverluste pro 1 Mio. Flüge" style="margin-bottom: 4px;"/><br />Kaum besser: dieselben Daten mit Balken statt Kreisen und nach Mittelwert sortiert</p>
<p>Damit wir &uuml;ber die Jahre besser vergleichen k&ouml;nnen, machen wir probeweise S&auml;ulen aus den Balken.</p>
<p class="gray"><img src="/images/Unfallraten_Redesign_diverse_Zeilenhoehen.png" alt="" /><br />Nicht besser: S&auml;ulen statt Balken</p>
<p>Gef&auml;llt mir in diesem Fall nicht besonders. Wie meist sind S&auml;ulen ein Problem, weil Text nun einmal horizontal und S&auml;ulen vertikal Platz beanspruchen und dadurch schnell ein raumgreifendes, wenig dichtes Layout resultiert.</p>
<p>Was hier einmal nicht so gut funktioniert, sind Sparklines. Die Werte sind zu extrem. Eine Zeile endet mit 0. Darunter leidet die Lesbarkeit.</p>
<p class="gray"><img src="/images/Flugzeugverluste_pro_1_Mio_Fluege_Bericht_10-2.png" alt="Grafische Tabelle mit Sparklines" title="" /><br />Sparklines einmal ohne rechte &Uuml;berzeugungskraft. Die Daten passen nicht dazu.</p>
<p>Probieren wir zum guten Schluss noch eine sehr gewohnte Alternative in Form &uuml;berlagerter Zeitreihen. Wie &uuml;blich funktioniert das nicht. Eine vern&uuml;nftige Beschriftung kann kaum gelingen. Ein wirrer Haufen Mikado. </p>
<p class="gray"><img src="/images/Flugzeugverluste_pro_1_Mio_Fluege_Bericht_12.png" alt="Zeitreihe" title=""  border=0 /><br />Mikado statt Daten</p>
<p>Der Vergleich mit den Alternativen zeigt: Im vorliegenden Fall schlagen Kreise sich wacker. Na sowas.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dahinter stecken jetzt Sparklines, fast</title>
		<link>http://blog.bissantz.de/faz-sparklines</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 15:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Nicolas Bissantz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Maximale Informationsdichte wird in diesem Blog regelmäßig verlangt und Zeitungen sind dafür ein Vorbild. Jetzt hat die FAZ ihre Informationsdichte nochmals erhöht. Um Kosten zu senken. Wie das auch zu einer besseren Analyse der Aktienkurse führt und damit gut für uns Leser ist. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frankfurts Banken wackeln, trotzdem gibt es Gutes aus Mainhattan zu berichten. Die altehrw&uuml;rdige FAZ l&auml;utet das Zeitalter grafischer Tabellen im Kursteil ein. Das ist eine gute Nachricht f&uuml;r Manager: mehr Informationsdichte f&uuml;r uns, weniger Kosten f&uuml;r die FAZ.</strong></p>
<p>Nun gut, Sparklines sind es nicht, was die FAZ seit 20.01.2009 t&auml;glich im Finanzteil serviert, und die S&uuml;ddeutsche Zeitung hat schon seit l&auml;ngerem grafische Elemente in ihren Kursteil aufgenommen. Dennoch, so finde ich, liegen die Hessen jetzt wieder klar vor den Bayern. Trotz Bellas berechtigter Kritik f&uuml;hren die M&uuml;nchener ihre Darstellung immer noch t&auml;glich ad absurdum, indem sie ausgerechnet die interessantesten, weil gr&ouml;&szlig;ten, Abweichungen <a href="http://www.bella-beraet.de/gute-nachrichten">kappen</a>.</p>
<p>Zur&uuml;ck zur FAZ. Sie hat zum 20. Januar ihren Kursteil &uuml;berarbeitet. Der Grund: Die Kosten mussten runter, eine Seite war zu streichen. Zu diesem Zweck entfielen ein paar exotischere Notierungen. Vor allem aber wurde der Kursteil dichter gestaltet. Die erste Kursseite bietet nun 900 Notierungen an. Mehr Informationsdichte senkt also die Druckkosten der FAZ.</p>
<p class="gray"><img src="http://www.bissantz.de/deltamaster/features/2009-02_faz-bandbreite.jpg" alt="" /><br />
FAZ vom 30.01.2009, Nr.&#160;25, S.&#160;26</p>
<p>Der B&ouml;rsenteil von Zeitungen ist schon l&auml;nger unser Vorbild f&uuml;r Informationsdichte. Unbelehrbaren Fans datenarmer Ampeldashboards hauen wir es gerne um die tauben Ohren, dass jeder Sportteil und erst recht die Kursseiten ein Vielfaches an Datendichte aufbieten und von Millionen von Lesern <a href="http://www.blog.bissantz.de/basketball">gesch&auml;tzt</a> werden.</p>
<p>Jetzt hat die FAZ die Dax&#8209; und Stoxx-Kurse um einen &bdquo;Balken&ldquo; erg&auml;nzt. &bdquo;Er zeigt, wo sich der aktuelle Kurs innerhalb des durch das 52-Wochen-Hoch und&#160;&#8211;Tief gebildeten Kursbandes befindet&ldquo; (FAZ vom 20.01.2009, Nr.&#160;16, S.&#160;19). Fans von DeltaMaster kennen diese Darstellung bereits, sie hei&szlig;t dort <a href="http://www.bissantz.de/deltamaster/features/spannweiten.asp">Skala</a> und erg&auml;nzt Sparklines.</p>
<p>Man kann es sich vorstellen, die &Uuml;berarbeitung einer Institution wie dem Kursteil der FAZ ist keine leichte Sache. Wir gratulieren daher sehr herzlich zu diesem Schritt.</p>
<p>Nat&uuml;rlich h&auml;tten wir uns gleich noch Sparklines dazu gew&uuml;nscht. Denn wer die gelungene Darstellung sieht und einmal verstanden hat, f&uuml;r den geht es gleich weiter mit den Fragen: N&auml;hern wir uns dem aktuellen Wert von oben oder von unten? Wie lange ist es her, dass Extremwerte erreicht wurden? Und so weiter und so fort. Lauter Fragen eben, die sich trefflich mit Sparklines beantworten lie&szlig;en.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ampel-Controlling: Schwarz-Wei&#223;-Malen mit Farben</title>
		<link>http://blog.bissantz.de/ampel-controlling</link>
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		<pubDate>Fri, 30 May 2008 13:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Nicolas Bissantz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ampeln sind Chartjunk. Sie malen schwarz und weiß mit rot und grün. Weil ein bisschen Schwellen-Voodoo dabei ist, ist es intellektueller Chartjunk. Das macht sie besonders gefährlich. Für ihre Konsumenten und Produzenten. Schlimmer noch: Alternativen dazu sind so einfach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ampeln sind Chartjunk. Sie malen schwarz und wei&szlig; mit rot und gr&uuml;n. Weil ein bisschen Schwellen-Voodoo dabei ist, ist es intellektueller Chartjunk. Das macht sie besonders gef&auml;hrlich. F&uuml;r ihre Konsumenten und Produzenten. Schlimmer noch: Alternativen dazu sind so einfach.</strong></p>
<p>Fr&uuml;her waren mir Ampeln zuwider, weil sie bei multikausalen Abweichungen die Warnsignale entlang der Berichtshierarchien multiplizieren. Ich gebe zu, das ist zwar richtig, ist aber ein wenig verschwurbelt. Daher hier noch ein Versuch, dem Ampel-Controlling den Garaus zu machen. Ich verspreche, diesmal sehr pragmatisch.</p>
<p><img src="http://blog.bissantz.de/images/ampel1_schmal.png" style="margin: -14px 8px 0pt 0pt; float: left" alt="Ampellogik in Tabelle" />So wie im Beispiel links sieht das f&uuml;r gew&ouml;hnlich aus, wenn sich jemand die M&uuml;he gemacht hat, Schwellen daf&uuml;r festzulegen, wann etwas rot, gelb oder gr&uuml;n eingef&auml;rbt werden soll.</p>
<p>Die Einf&auml;rbung ist Ergebnis eines Bewertungsprozesses. Das nehmen wir als Betrachter auch so wahr. Rot signalisiert uns &bdquo;schlecht&ldquo;, Gr&uuml;n ist &bdquo;gut&ldquo;, Gelb ist &bdquo;na ja&ldquo;.</p>
<p>F&uuml;r diese Bewertung tr&auml;gt der Berichtersteller die Verantwortung. Das ist bemerkenswert, denn in der Regel sind es die Berichtsempf&auml;nger, die etwas bewerten und dann entscheiden sollen. Hier nimmt der Berichtersteller eine Entscheidung vorweg. Das kann ins Auge gehen, wie wir anhand des <a href="http://blog.bissantz.de/sachsen-lb">Niedergangs der Sachsen LB</a> schon diskutiert haben. Das Risiko daf&uuml;r ist gro&szlig;:</p>
<p>Der Berichtersteller verl&auml;sst sich auf die G&uuml;ltigkeit vorab festgelegter Schwellen angesichts neuer Zahlen. Er nimmt in Kauf, dass die Entscheidung, ob etwas gerade noch gut oder schon schlecht ist, hart an einer Schwelle h&auml;ngt und keinen flie&szlig;enden &Uuml;bergang kennt. Weiterhin ignoriert er vollst&auml;ndig die Vergangenheit der Werte. Das ist str&auml;flich, denn ohne Vergangenheit fehlt der Kontext, in dem die Abweichung steht. Ob etwas fortgesetzt den Zielwert verpasste oder nur einmal, ist wichtig f&uuml;r die Einordnung.</p>
<p>Die Bewertung in drei Kategorien ist gleichzeitig sehr undifferenziert: Alle roten und alle gr&uuml;nen Abweichungen finden sich in jeweils demselben Eintopf. Eine negative Abweichung von&#160;&#8211;3,3&#160;% ebenso wie eine von&#160;&#8211;80&#160;%. Eine positive Abweichung von 3,0&#160;% ebenso wie eine von 40&#160;%.</p>
<p>Der gr&ouml;&szlig;te Konstruktionsfehler aber hat damit zu tun, dass die Bedeutung einer Abweichung nicht allein relativ oder absolut bestimmt werden kann. Muss man sich entscheiden, so w&uuml;rde ich als Kaufmann immer eine absolute Abweichung vorziehen. Eine gro&szlig;e relative Abweichung von 25&#160;% ist weniger stark in der Kasse zu sp&uuml;ren, wenn die Abweichungsbasis &#8364; 10.000  war. Eine kleine relative Abweichung von sagen wir 5&#160;% von einem Planwert von &#8364; 1.000.000 hingegen ist bereits schmerzhaft.</p>
<p>Diese &Uuml;berlegungen zeigen, dass die Schwellenlogik einerseits und die bewertende Signalwirkung der Einf&auml;rbung andererseits Berichtersteller Kopf und Kragen kosten k&ouml;nnen. Dem verantwortungsvollen Berichtsempf&auml;nger wiederum nehmen sie keine Arbeit ab. Bevor er eine Entscheidung dar&uuml;ber trifft, was f&uuml;r ihn wichtig ist, wird er sich alle Zahlen im Detail ansehen wollen und m&uuml;ssen. Der naive Berichtsempf&auml;nger aber f&uuml;hlt sich in einer tr&uuml;gerischen Sicherheit, die bei betriebswirtschaftlichen Daten nun einmal nicht gegeben werden kann.</p>
<p>Das urspr&uuml;ngliche Ziel der Ampellogik ist, geplagten Managern eine Lesehilfe zu geben und die Zahlenfluten aus dem Controlling beherrschbar zu machen. Das ist ein frommer Wunsch, der mit einfachen Mitteln erreicht werden kann, ohne dabei Gefahren heraufzubeschw&ouml;ren.</p>
<p><img src="http://blog.bissantz.de/images/ampel4_schmal.png" style="margin: 0pt; float: left" alt="Sortierung und Balken als Hilfe" /></p>
<p>Im zweiten Beispiel sind die Werte zun&auml;chst einmal ganz schlicht nach ihrer Abweichung sortiert. Allein das ist die halbe Miete. Die bedeutsamsten Abweichungen stehen jetzt oben. In F&auml;llen, in denen es tats&auml;chlich gen&uuml;gen w&uuml;rde, die gr&ouml;&szlig;ten Probleme anhand einer relativen Abweichung zu identifizieren, endet die Lekt&uuml;re des Verantwortlichen in Zeile 4.</p>
<p>Er nimmt seine Informationsfilterung ohne schalen Beigeschmack selbst vor. Entscheidend daf&uuml;r ist, mit einem kurzen Blick auch die Verteilung der Werte insgesamt zu w&uuml;rdigen.</p>
<p>Eine Lesehilfe stellen die zu den Abweichungswerten proportionalen Balken dar. Ein technischer Seitenhieb auf die Primitivlogik der dreiwertigen Ampelmetapher ist die Einf&auml;rbung anhand zweier Intensit&auml;tsskalen. Sie gibt in Abstufungen von Rot bzw. Blau die Wertigkeit der Abweichungen korrekt wider, ist f&uuml;r das Auge sofort als Ordnung erkennbar und funktioniert ebenso gut in Graustufen.</p>
<p>Wenn der Rechner schon Werte in Farben codieren soll, dann kann er es gleich richtig tun, finde ich.</p>
<p>Sehr sch&ouml;n zu sehen im Beispiel: Die Betrachtung der relativen Abweichungen liefert ein v&ouml;llig anderes und f&uuml;r den Kaufmann irrelevantes Bild der Lage als die Betrachtung nach absoluten Abweichungen. Beispielsweise verdient die scheinbar unbedeutende Abweichung des Gesch&auml;ftsbereichs 29 um 3,3&#160;% das gr&ouml;&szlig;te Augenmerk, weil sie die gr&ouml;&szlig;te absolute Abweichung verursacht hat.</p>
<p>F&uuml;r F&auml;lle, in denen auf die Aussagekraft relativer Bewegungen nicht verzichtet werden soll, empfiehlt sich eine abstraktere Variante der Abweichungsberechnung. Multipliziert man relative und absolute Werte, so entsteht eine gewichtete Abweichung, die eine zutreffende Sortierung nach beiden Kriterien liefert.</p>
<p><img src="http://blog.bissantz.de/images/ampel5_ausschnitt2.png" alt="Gewichtete Abweichung als Indikator" /></p>
<p>Dass sich Ampeln so hartn&auml;ckig im Softwaremarketing und in vom Management ignorierten Berichtsstapeln halten k&ouml;nnen, verdanken sie meiner Ansicht nach demselben Missverst&auml;ndnis, das auch Tachos und Thermometern innewohnt. Wir Betriebswirte gieren nach der Sicherheit, die Ingenieure so oft zu haben scheinen. Der Drehzahlmesser in meinem Wagen signalisiert mir zuverl&auml;ssig, dass es rot und schlimm f&uuml;r meinen Motor wird, wenn ich nicht schalte.</p>
<p>Wir Betriebswirte haben diese Sicherheit nicht und uns fehlt leider auch das Gaspedal f&uuml;r die Ums&auml;tze und das Bremspedal f&uuml;r Irrt&uuml;mer.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sportliche Sparklines</title>
		<link>http://blog.bissantz.de/bundesliga-0708</link>
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		<pubDate>Fri, 23 May 2008 18:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Nicolas Bissantz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Intelligence]]></category>
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		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fußball-Bundesliga ist vorbei. Die Bayern aus München bleiben Rekordmeister, der Club aus Nürnberg wird Rekordabsteiger. Wie es dazu kommen konnte, zeigt ein grafischer Rückblick auf die Saison 2007/2008.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Fu&szlig;ball-Bundesliga ist vorbei. Die Bayern aus M&uuml;nchen bleiben Rekordmeister, der Club aus N&uuml;rnberg wird Rekordabsteiger. Wie es dazu kommen konnte, zeigt ein grafischer R&uuml;ckblick auf die Saison 2007/2008.</strong></p>
<p>Ein Abstieg ist f&uuml;r den Fan ein emotionaler Tiefschlag, f&uuml;r die Mannschaft eine sportliche Herausforderung und f&uuml;r das Management eine wirtschaftliche: Insgesamt muss man sich auf eine Halbierung des Etats einstellen. Die Zahl der zahlenden Zuschauer geht zur&uuml;ck, ebenso wie die Zahlungsbereitschaft der Sponsoren und die Zahlungen aus der Fernseh&uuml;bertragung. Profi-Sport hat viel mit Zahlen zu tun.</p>
<p>Den Weg des Clubs in die zweite Liga und den des FCB zum Titel zeigen die Sparklines in der folgenden Tabelle. Ein blauer Balken nach oben steht f&uuml;r einen Sieg, ein roter nach unten f&uuml;r eine Niederlage und ein Strich in der Mitte f&uuml;r ein Unentschieden.</p>
<table id="bundesliga">
<tr class="nohover">
<th class="platz"><span title="Platz">Pl.</span></th>
<th class="team">Team</th>
<th class="spiele"><span title="Spiele">Sp.</span></th>
<th class="gewonn"><span title="Gewonnene Spiele">g</span></th>
<th class="unent"><span title="Unentschiedene Spiele">u</span></th>
<th class="verlor"><span title="Verlorene Spiele">v</span></th>
<th class="tore">Tore</th>
<th class="diff"><span title="Tordifferenz">Diff.</span></th>
<th class="pkte"><span title="Punkte">Pkte.</span></th>
<th class="verlauf">Verlauf</th>
</tr>
<tr>
<td class="platz">1</td>
<td class="team">Bayern M&uuml;nchen</td>
<td class="spiele">34</td>
<td class="gewonn">22</td>
<td class="unent">10</td>
<td class="verlor">2</td>
<td class="tore">68&#160;:&#160;21</td>
<td class="diff">47</td>
<td class="pkte">76</td>
<td class="verlauf"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/01.gif" alt="Sparkline: Bayern München, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="platz line">2</td>
<td class="team line">Werder Bremen</td>
<td class="spiele line">34</td>
<td class="gewonn line">20</td>
<td class="unent line">6</td>
<td class="verlor line">8</td>
<td class="tore line">75&#160;:&#160;45</td>
<td class="diff line">30</td>
<td class="pkte line">66</td>
<td class="verlauf line"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/02.gif" alt="Sparkline: Werder Bremen, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="platz line">3</td>
<td class="team line">Schalke 04</td>
<td class="spiele line">34</td>
<td class="gewonn line">18</td>
<td class="unent line">10</td>
<td class="verlor line">6</td>
<td class="tore line">55&#160;:&#160;32</td>
<td class="diff line">23</td>
<td class="pkte line">64</td>
<td class="verlauf line"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/03.gif" alt="Sparkline: Schalke 04, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="platz">4</td>
<td class="team">Hamburger SV</td>
<td class="spiele">34</td>
<td class="gewonn">14</td>
<td class="unent">12</td>
<td class="verlor">8</td>
<td class="tore">47&#160;:&#160;26</td>
<td class="diff">21</td>
<td class="pkte">54</td>
<td class="verlauf"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/04.gif" alt="Sparkline: Hamburger SV, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="platz line">5</td>
<td class="team line">VfL Wolfsburg</td>
<td class="spiele line">34</td>
<td class="gewonn line">15</td>
<td class="unent line">9</td>
<td class="verlor line">10</td>
<td class="tore line">58&#160;:&#160;46</td>
<td class="diff line">12</td>
<td class="pkte line">54</td>
<td class="verlauf line"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/05.gif" alt="Sparkline: VfL Wolfsburg, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="platz">6</td>
<td class="team">VfB Stuttgart</td>
<td class="spiele">34</td>
<td class="gewonn">16</td>
<td class="unent">4</td>
<td class="verlor">14</td>
<td class="tore">57&#160;:&#160;57</td>
<td class="diff">0</td>
<td class="pkte">52</td>
<td class="verlauf"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/06.gif" alt="Sparkline: VfB Stuttgart, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="platz">7</td>
<td class="team">Bayer Leverkusen</td>
<td class="spiele">34</td>
<td class="gewonn">15</td>
<td class="unent">6</td>
<td class="verlor">13</td>
<td class="tore">57&#160;:&#160;40</td>
<td class="diff">17</td>
<td class="pkte">51</td>
<td class="verlauf"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/07.gif" alt="Sparkline: Bayer Leverkusen, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="platz">8</td>
<td class="team">Hannover 96</td>
<td class="spiele">34</td>
<td class="gewonn">13</td>
<td class="unent">10</td>
<td class="verlor">11</td>
<td class="tore">54&#160;:&#160;56</td>
<td class="diff">-2</td>
<td class="pkte">49</td>
<td class="verlauf"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/08.gif" alt="Sparkline: Hannover 96, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="platz">9</td>
<td class="team">Eintracht Frankfurt</td>
<td class="spiele">34</td>
<td class="gewonn">12</td>
<td class="unent">10</td>
<td class="verlor">12</td>
<td class="tore">43&#160;:&#160;50</td>
<td class="diff">-7</td>
<td class="pkte">46</td>
<td class="verlauf"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/09.gif" alt="Sparkline: Eintracht Frankfurt, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="platz">10</td>
<td class="team">Hertha BSC Berlin</td>
<td class="spiele">34</td>
<td class="gewonn">12</td>
<td class="unent">8</td>
<td class="verlor">14</td>
<td class="tore">39&#160;:&#160;44</td>
<td class="diff">-5</td>
<td class="pkte">44</td>
<td class="verlauf"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/10.gif" alt="Sparkline: Hertha BSC Berlin, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="platz">11</td>
<td class="team">Karlsruher SC</td>
<td class="spiele">34</td>
<td class="gewonn">11</td>
<td class="unent">10</td>
<td class="verlor">13</td>
<td class="tore">38&#160;:&#160;53</td>
<td class="diff">-15</td>
<td class="pkte">43</td>
<td class="verlauf"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/11.gif" alt="Sparkline: Karlsruher SC, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="platz">12</td>
<td class="team">VfL Bochum</td>
<td class="spiele">34</td>
<td class="gewonn">10</td>
<td class="unent">11</td>
<td class="verlor">13</td>
<td class="tore">48&#160;:&#160;54</td>
<td class="diff">-6</td>
<td class="pkte">41</td>
<td class="verlauf"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/12.gif" alt="Sparkline: VfL Bochum, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="platz">13</td>
<td class="team">Borussia Dortmund</td>
<td class="spiele">34</td>
<td class="gewonn">10</td>
<td class="unent">10</td>
<td class="verlor">14</td>
<td class="tore">50&#160;:&#160;62</td>
<td class="diff">-12</td>
<td class="pkte">40</td>
<td class="verlauf"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/13.gif" alt="Sparkline: Borussia Dortmund, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="platz">14</td>
<td class="team">Energie Cottbus</td>
<td class="spiele">34</td>
<td class="gewonn">9</td>
<td class="unent">9</td>
<td class="verlor">16</td>
<td class="tore">35&#160;:&#160;56</td>
<td class="diff">-21</td>
<td class="pkte">36</td>
<td class="verlauf"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/14.gif" alt="Sparkline: Energie Cottbus, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="platz line">15</td>
<td class="team line">Arminia Bielefeld</td>
<td class="spiele line">34</td>
<td class="gewonn line">8</td>
<td class="unent line">10</td>
<td class="verlor line">16</td>
<td class="tore line">35&#160;:&#160;60</td>
<td class="diff line">-25</td>
<td class="pkte line">34</td>
<td class="verlauf line"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/15.gif" alt="Sparkline: Arminia Bielefeld, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="platz">16</td>
<td class="team">1. FC N&uuml;rnberg</td>
<td class="spiele">34</td>
<td class="gewonn">7</td>
<td class="unent">10</td>
<td class="verlor">17</td>
<td class="tore">35&#160;:&#160;51</td>
<td class="diff">-16</td>
<td class="pkte">31</td>
<td class="verlauf"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/16.gif" alt="Sparkline: 1. FC Nürnberg, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="platz">17</td>
<td class="team">Hansa Rostock</td>
<td class="spiele">34</td>
<td class="gewonn">8</td>
<td class="unent">6</td>
<td class="verlor">20</td>
<td class="tore">30&#160;:&#160;52</td>
<td class="diff">-22</td>
<td class="pkte">30</td>
<td class="verlauf"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/17.gif" alt="Sparkline: Hansa Rostock, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="platz">18</td>
<td class="team">MSV Duisburg</td>
<td class="spiele">34</td>
<td class="gewonn">8</td>
<td class="unent">5</td>
<td class="verlor">21</td>
<td class="tore">36&#160;:&#160;55</td>
<td class="diff">-19</td>
<td class="pkte">29</td>
<td class="verlauf"><img src="/images/bundesliga-2007-2008/schluss/18.gif" alt="Sparkline: MSV Duisburg, Saison 2007/2008" height="11" width="101" /></td>
</tr>
</table>
<p>Dass es um den Bundesliga-Fu&szlig;ball in N&uuml;rnberg nicht gut bestellt ist, <a href="http://blog.bissantz.de/herbstmeister2007">ahnten wir schon</a> im Dezember. Seitdem hat sich gar nicht so viel ver&auml;ndert in der Liga. Die Meisterschaft war fr&uuml;h entschieden und bei den meisten Teams gab es nicht mehr Bewegung als ein, zwei Pl&auml;tze auf oder ab. Zum Vergleich haben wir die Hin&#8209; und die R&uuml;ckrunde in der Tabelle mit einer senkrechten Linie abgegrenzt.</p>
<p>Auff&auml;llig sind die starken R&uuml;ckrunden des VfL Wolfsburg, der sich dadurch auf den UEFA-Cup freuen darf, und von Energie Cottbus, die damit dem Abstieg entgangen sind. Der Karlsruher SC hingegen hat merklich nachgelassen. Und was ist in N&uuml;rnberg passiert, nachdem der Pokal-Trainer Hans Meyer Platz machen musste f&uuml;r Thomas von Heesen? Nicht viel. Der Klassenerhalt wird eben nicht am letzten Tag verspielt, sondern &uuml;ber die ganze Saison.</p>
<p><strong>Deshalb sollten wir die Tabelle auch f&uuml;r die ganze Saison zeigen und nicht nur f&uuml;r den letzten Tag.</strong></p>
<p>Irgendwann sieht das bestimmt auch der kicker so. Das Referenzblatt jedes ernsthaften Fu&szlig;ballbegeisterten k&ouml;nnte dann daf&uuml;r sorgen, dass immerhin die Grafik aus N&uuml;rnberg erstklassig ist, auch wenn das hiesige Gekicke zweitklassig wird.</p>
<p>Die erste Trennlinie in der Tabelle kennzeichnet die Champions-League-Pl&auml;tze, die zweite den Platz f&uuml;r die CL-Qualifikation, die dritte die UEFA-Cup-Pl&auml;tze und die vierte die Abstiegspl&auml;tze. Die senkrechte Linie markiert die Hin&#8209; und R&uuml;ckrunde. Die Daten stammen vom <a href="http://www.dfb.de" target="_blank">DFB</a>. Die Sparklines haben wir mit <a href="http://www.bissantz.de/sparkmaker/">SparkMaker</a> gemacht.</p>
<p>F&uuml;r die eigene Analyse empfiehlt sich diese <a href="http://blog.bissantz.de/misc/Bundesliga-Schlusstabelle%202007-2008%20mit%20Sparklines%20-%20Bissantz%20%26%20Company%20GmbH.pdf"><strong>Version zum Ausdrucken</strong></a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum Aufl&#246;sung schlau macht&#160;&#8211; Informationsdichte im Reporting</title>
		<link>http://blog.bissantz.de/aufloesung</link>
		<comments>http://blog.bissantz.de/aufloesung#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 15:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Nicolas Bissantz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[Balkendiagramm]]></category>
		<category><![CDATA[Berichtswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Controlling]]></category>
		<category><![CDATA[Diagramme]]></category>
		<category><![CDATA[Farben]]></category>
		<category><![CDATA[Grafische Tabellen]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsdichte]]></category>
		<category><![CDATA[Managementinformation]]></category>
		<category><![CDATA[Reporting]]></category>
		<category><![CDATA[Skalierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sparklines]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[ZEIT]]></category>

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		<description><![CDATA[Was machen wir mit dem gewonnenen Platz, wenn unsere Darstellungen immer kompakter werden? Das haben wir uns letzte Woche schon gefragt und eine erste Antwort gegeben. Hier kommt die zweite: Wir werden schlauer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was machen wir mit dem gewonnenen Platz, wenn unsere Darstellungen immer kompakter werden? Das haben wir uns letzte Woche schon gefragt und eine erste Antwort gegeben. Hier kommt die zweite: Wir werden schlauer.</strong></p>
<p>Eine typische Businessgrafik, wie sie t&auml;glich millionenfach im Controlling erzeugt wird. Sie ist einigerma&szlig;en gelungen. Sie verzichtet auf unn&ouml;tige Farben; Werte und Beschriftung sind am richtigen Platz. Die Skala k&ouml;nnte noch weg, die Zeitbezeichner k&ouml;nnten weniger redundant sein.</p>
<p><img src="http://blog.bissantz.de/images/1_businessgrafik_v21.png" alt="Businessgrafik als Folie" /></p>
<p>Trotzdem sagt sie nicht viel. Wir wissen, dass der letzte Werte deutlich unter den Spitzenwerten von Oktober und November liegt und dass es zuletzt mehr runter als rauf ging. Ich finde, das bisschen Erkenntnis passt auch auf weniger Papier.</p>
<p>Wird die Darstellung kleiner, dann wird der beobachtete Zeitraum schnell l&auml;nger, und siehe da, wir lernen, dass das Auf und Ab einem Rhythmus folgt. <strong>Kaum zu glauben, aber wahr: Weil die Grafik kleiner wurde, lernen wir mehr.</strong> Warum ist das so? Wir k&ouml;nnen das am besten verstehen und &uuml;berblicken, was wir innerhalb der Augenspanne sehen k&ouml;nnen. F&uuml;r Informationen, die wir durch Hin&#8209; und Herbl&auml;ttern aufnehmen m&uuml;ssen, ist unser Gehirn nicht gebaut.</p>
<p><img src="http://blog.bissantz.de/images/2_sparkline_einzeln_v2a1.png" alt="Sparkline der Businessgrafik" /></p>
<p>Der gewonnene Platz steht uns jetzt f&uuml;r die Integration weiterer Vergleiche zur Verf&uuml;gung. Wir k&ouml;nnen &uuml;berpr&uuml;fen, ob die Entwicklung der Produktgruppe Precisio mit der anderer Produktgruppen vergleichbar ist. Oder wir k&ouml;nnen weitere Perspektiven anbieten oder vorhandene detaillieren. All das ist ein Ergebnis der Erh&ouml;hung von Aufl&ouml;sung.</p>
<p>Gegen&uuml;ber der Ausgangsgrafik mit 8 Werten liefert unsere Darstellung jetzt 576 Datenpunkte. Es ist wie beim Autofahren: Es gibt nichts sch&ouml;neres als Hubraum, au&szlig;er noch mehr Hubraum. <strong>Es gibt nichts sch&ouml;neres als Informationsdichte, au&szlig;er noch mehr Informationsdichte.</strong></p>
<p><img src="http://blog.bissantz.de/images/8_4dim-neu.png" alt="Informationsdichtes Dashboard mit Sparklines" /></p>
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