Bissantz’Numbers auf der Überholspur

Die typografisch skalierten Zahlen der Zahlogramme schlagen Diagramme und Grafiken  – ausgerechnet dort, wo diese eigentlich Vorteile haben sollten – im schnellen Verständnis von Zahlen.

Unser Forschungsblog Juli 2017 fühlt den Bissantz’Numbers „auf die Zahl“ und vergleicht die Bissantz’Numbers im Experiment mit anderen grafischen Darstellungen, wie etwa Kreisen.

Lassen Sie sich von den Ergebnissen der Experimente überzeugen!… weiter

Sind Sie ein Controlling-Superstar?

Beherrschen Sie den Umgang mit der Farbskala in Berichten? Testen Sie Ihr Wissen über Farben und darüber, wie man Zahlen richtig vermittelt. 

Ihr Aufsichtsrat will einen Bericht über die Haltung in Europa zum Freihandelsabkommen TTIP. Sie haben Daten zu den Anteilen der Befürworter in den einzelnen Ländern in einer Europakarte dargestellt. Zu welcher Farbskala greifen Sie jetzt?

a) Ich greife zu Ampelfarben und nehme Rot für die Länder mit den meisten Gegnern, Gelb für mittlere Werte und Grün für die meisten Befürworter.… weiter

Farben machen froh, weniger tun es ebenso

Farben machen die Welt bunt und fröhlich, sie erfreuen das Auge und unser Gemüt, sie stützen die Erinnerung und erhöhen die Aufmerksamkeit. Das Gehirn nimmt sie getrennt von Form und Bewegung wahr, ultraschnell und parallel. Warum im Controlling weniger Farbe trotzdem mehr ist – Teil III unserer Serie zum Neurocontrolling.

Den letzten verregneten Sonntag verbrachte ich im Museum Wiesbaden. Seit Mai 2013 werden die naturhistorischen Sammlungen dort unter dem Titel „Ästhetik der Natur“ mit neuem Konzept präsentiert.… weiter

Zu guter Letzt: das Gute zuerst

Damit Berichte wirken, müssen sie klug, schön und verständlich sein. Damit Berichte auch noch das Richtige bewirken, müssen sie zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Das sagt uns die Neurobiologie. Teil I unserer Serie zum Neurocontrolling – einer neuen, dringend nötigen Disziplin.

Sie kennen das: Jemand hat zwei Nachrichten für Sie, eine gute und eine schlechte. Welche wollen Sie zuerst hören?… weiter

Der elektrische Chef (2)

Der Gesichtsausdruck eines Menschen ist ein besonders starkes Signal. Können wir auf dieser Erkenntnis aufbauen, um mit Hilfe von Software die notorischen Mängel in der Mitarbeitermotivation zu beheben? Kann eine animierte Version des Chefs dieselben Gefühle auslösen wie der echte? Fortsetzung unserer Überlegungen zu einem elektrischen Chef.

Blick zurück: Das letzte Mal hatte ich von diversen Begegnungen mit Avataren erzählt. Die stärkste Wirkung hatte eine Videoinstallation von Nassan Tur.… weiter

Der elektrische Chef (1)

Mitarbeiter wünschen sich mehr Anerkennung. Chefs wünschen sich mehr Zeit, Anerkennung zu geben. Kann der Computer einspringen? Würde ein Avatar des Chefs emotional dasselbe in Mitarbeitern auslösen wie der echte Chef? Könnte sein. Erste Erfahrungen mit einer Idee, die einen großen Mangel in der Mitarbeitermotivation beheben könnte.

Im Juni, nach unserem Executive-Forum, machte ich einen Streifzug durch Berliner Galerien. In der Blain/Southern stieß ich auf Nassan Tur.… weiter

Mythos Amazon

Die Kaufempfehlungen von Amazon sind sagenumwoben. Die Funktionsweise sei geheim wie die Coca-Cola-Formel. Unsinn, ist sie nicht. Wir erklären die Zauberformel. Weil es uns auf die Nerven geht, wenn alles zum Mysterium erklärt wird – denn es lähmt: Wer auf den Zauberer wartet, der ein Kaninchen aus dem Hut zieht, wird selbst zum Kaninchen, das auf die Schlange starrt.

Im letzten Artikel hatten wir verlangt, dass Manager Data Mining zur Chefsache machen, und behauptet, dass sie das auch können, weil Datenanalyse toll, aber keine Zauberei ist.… weiter

Die Zeit rennt – von links nach rechts

Nachdenken ist anstrengend und teuer. Weniger anstrengend und weniger teuer wird es durch Übung. Durch Übung entstehen Gewohnheiten. Welche Gewohnheiten helfen im Business Intelligence? Zum Beispiel, dass früher links von später liegt.

Die Zeit rennt uns davon oder will nicht vergehen. Wir wollen sie zurück­drehen oder anhalten; selten läuft sie so, wie sie soll. In der Sanduhr verrinnt sie und läuft dabei von oben nach unten.… weiter

Standardrisiko: kein Risikostandard

Information muss fluktuationssicher sein, vor allem wenn es um Risiken geht: Wer heute Information produziert, ist heute häufig neu an seinem Arbeitsplatz, erledigt eine Aufgabe erstmals oder sporadisch. Ich finde, das merkt man. Bitte mehr Normen und Standards – wenigstens betriebliche.

Professor Peter Mertens hält kommende Woche einen Vortrag in Zürich über KOGIS – Führungsinformationssysteme für Kontrollorgane. Er wird darin anknüpfen an seinen Artikel aus dem Informatik Spektrum*, in dem er die Ursachen der Finanzkrise aus Perspektive der Wirtschaftsinformatik untersucht.… weiter

Eindeutig mehrdeutig

Wie schön wären Signale für Manager, Investoren, Sparer und die Politik, die so eindeutig sind wie rote Ampeln für Verkehrsteilneh­mer. Eindeutige Zusammenhänge zwischen Signal und Handlung sind jedoch selten. Die Diskussion um die Rating-Signale hat dem Wunsch­denken neue Nahrung gegeben, anstatt endlich damit aufzuräumen.

Heute Morgen waren die Heizkörper kalt. Auf dem Rasen lag eine Frostschicht. Einigermaßen beunruhigt ging ich in den Heizungskeller.… weiter