DeltaMaster goes Mondrian

Das Farbkonzept von DeltaMaster ist in der Branche einzigartig. Wir dachten lange, weil es den Luxus des Kaufmanns nutzt, alles mit nur zwei Farben sinnhaft und signalstark ausdrücken zu können. Jetzt wissen wir, nicht nur Blau und Rot, auch den damit kombinierten Systemfarben Orange und Grau wohnt eine Wirkung inne, die magisch, aber noch nicht ganz enträtselt ist.

Es ist einige Jahre her, da sprach uns Elmar Schrepfer auf sein Buch über Piet Mondrian an.… weiter

Neutral? Egal!

Farben sollen das Lesen und Verstehen von Berichten einfacher machen. Wir haben nachgedacht, wie das am besten geht. Und festgestellt: einfacher mit Farben ist schwierig. Damit es Ihnen nicht zu bunt wird, hier einige Gedanken zu Rot, Blau und Grau.

Die Geschichte fing so an: Jemand sagte, manche Kennzahlen sind weder gut noch schlecht – erst wenn man einen Bewertungsmaßstab hinzufügt, werden sie es.… weiter

Wenn die CI regiert

Liebes Marketing, wir Kaufleute brauchen weder DIN-Norm noch Bilanz-Duden zur Verständigung. Darum lasst uns wenigstens die Farbe Rot. Denn sie bedeutet etwas. Übrigens dasselbe wie überall sonst: Gefahr.

Letzte Woche bekamen wir Besuch von unserer Hausbank. Sie gehört zu den wenigen Instituten, die in der Finanzkrise noch als sicherer Hafen galten. Wir sprachen über dies und das. Am Schluss bekam ich den aktuellen Geschäftsbericht überreicht.… weiter

Farben-Leere

Heute wieder praktische Lebenshilfe: Fliegen ist sicherer als die Sicherheit des Fliegens darzustellen. Das hat viel mit Farben zu tun. Und lehrt uns: Wir müssen nicht alles malen.

Professor Ed Galea lehrt in London Feuerschutz und mathematische Modelle und hat sich mit den Risiken des Fliegens auseinander gesetzt. Er sagt: Lebensbedrohliche Abstürze gibt es sehr, sehr selten. Abstürze mit Todesfolge noch seltener.… weiter

Noch mehr Torten

So viele schlimme Beispiele konnte man einfach nicht in einen Artikel packen. Daher hier die zweite Hälfte. Wenn ihre Urheber sie nur essen müssten. Dann wäre der Spuk bald vorbei.

So schlimm wie in Zeitstrukturtorten kommt es nicht immer. Standard ist eher der Typus „Die Überflüssige“. Es ist eben so, wir können Segmente schwer schätzen. Wenn sie zufällig ¼, ½ oder ¾ betragen, geht es noch, da wir Winkel von 90° und 180° gut erkennen.… weiter

Referenzbalken

Grafische Tabellen erleichtern uns die analytische Arbeit ganz enorm. Sie sind nacharbeitungsfrei und damit automatisierbar. Ihre Attraktivität lässt sich mithilfe neuer grafischer Elemente weiter steigern.

Das letzte Mal stellten wir kategorisch fest: Wollen wir mehr als zwei Kriterien optisch differenzieren, dürfen wir sie nicht stapeln. Das trifft uns beim Vergleich von Komponenten. Wollen wir z. B. zeigen, wie sich der Benzinpreis in verschiedenen Ländern aus Grundpreis und Steuern zum Preis an der Zapfsäule addiert, so stapeln wir schnell zu hoch, da wir drei Kriterien darzustellen haben.… weiter

Ampel-Controlling: Schwarz-Weiß-Malen mit Farben

Ampeln sind Chartjunk. Sie malen schwarz und weiß mit rot und grün. Weil ein bisschen Schwellen-Voodoo dabei ist, ist es intellektueller Chartjunk. Das macht sie besonders gefährlich. Für ihre Konsumenten und Produzenten. Schlimmer noch: Alternativen dazu sind so einfach.

Früher waren mir Ampeln zuwider, weil sie bei multikausalen Abweichungen die Warnsignale entlang der Berichtshierarchien multiplizieren. Ich gebe zu, das ist zwar richtig, ist aber ein wenig verschwurbelt.… weiter

Warum Auflösung schlau macht – Informationsdichte im Reporting

Was machen wir mit dem gewonnenen Platz, wenn unsere Darstellungen immer kompakter werden? Das haben wir uns letzte Woche schon gefragt und eine erste Antwort gegeben. Hier kommt die zweite: Wir werden schlauer.

Eine typische Businessgrafik, wie sie täglich millionenfach im Controlling erzeugt wird. Sie ist einigermaßen gelungen. Sie verzichtet auf unnötige Farben; Werte und Beschriftung sind am richtigen Platz. Die Skala könnte noch weg, die Zeitbezeichner könnten weniger redundant sein.… weiter

Information Design von Gaudi und Cocteau

Das Schöne am Information Design: Überall gibt es Vorbilder zu bestaunen. Aber nur selten am Schreibtisch. Dafür an so schönen Orten wie Kataloniens Hauptstadt Barcelona.

Streng genommen ging es bei dieser Reise darum, eine Vertriebspartnerschaft zu pflegen. Das fällt bei Tapas und Rioja nicht schwer. Barcelona ist ein Hochgenuss für die Sinne. Aber es blieb auch Zeit, Formen und Farben zu bestaunen.… weiter

Können wir Banken wie Autos steuern?

Die Sachsen LB könnte es versucht haben. Ihr Verwaltungsrat verließ sich auf ein paar Ampeln. Die waren meistens grün. Die Folgen für den Steuerzahler lassen manchen jetzt eher rot sehen.

Der Blitzverkauf der Sachsen LB muss BI-Anbieter nachdenklich machen. Als Steuerzahler sind wir es schon. Dass dem Softwaremarketing keine Vereinfachung zu dämlich ist, wissen wir. So wundert man sich etwa über die Beispiele in Microsofts Demo für den Business Scorecard Manager.… weiter