BI Survey 14: Spitzenplätze für DeltaMaster

In der diesjährigen Anwenderbefragung „BI Survey 14“ kam DeltaMaster von Bissantz & Company in seinen drei Vergleichsgruppen insgesamt acht Mal auf Platz 1, fünf Mal davon allein in der Gruppe der Planungswerkzeuge. Besonders hervorgehoben wird die anhaltende Innovationskraft von Bissantz.

Im „BI Survey“ haben die Anwender das Wort: Sie sind aufgerufen, ihre Business-Intelligence-Produkte und deren Hersteller zu bewerten. Die Befragung wird einmal im Jahr von BARC, einem Forschungs‑ und Beratungsinstitut aus Würzburg, durchgeführt.… weiter

Die Katze im Sack kommt in die Tüte

Dass es sich nicht lohnt, etwas zu lesen, wissen wir erst, wenn wir es gelesen haben. Dann aber haben wir keine Zeit mehr für das, was wir lesen sollten. Zeit zum Lesen und Denken ist knapp und wir können nicht alle Katzen aus dem Sack holen. Wie schaffen wir es, den Sack durchsichtiger zu machen?

Ein Kollege wollte wissen, ob ich schon seinen Artikel auf unserem internen Datenbank-Blog gelesen hätte.… weiter

Man kann die Augen schließen, aber nicht die Ohren

Manager bekommen mehr Informationen, als sie aufnehmen können. Die Aufnahmekapazität ist damit der Engpassfaktor für das Business Intelligence. Wie wir diese Kapazität vergrößern können.

Von 1993 bis 1995 war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter von Professor Peter Mertens, dem Begründer der Wirtschaftsinformatik. Wie das so üblich ist, hiel­ten wir in dieser Zeit (und auch später) gemeinsam Vorträge. Unser Thema: Wie können Computer Führungskräfte bei ihrer Arbeit unterstützen?… weiter

Palast-Evolution

Man muss kein Guerillacontroller mehr sein, um Sparklines und Grafische Tabellen zu nutzen. Die Avantgarde hat sich etabliert. Wo und wofür also wird jetzt gekämpft? Die Gespräche und Vorträge anlässlich unseres Executive-Forums am Gendarmenmarkt in Berlin geben eine Ahnung davon.

Letzten Montag fand die dritte Auflage unseres Executive-Forums in Berlin statt. Im wunderschönen Delphinium des Sofitel am Gendarmenmarkt. Früher tagten dort die evangelischen Bischöfe und mindestens missionarisch ging es auch bei uns zu.… weiter

Noch mehr Torten

So viele schlimme Beispiele konnte man einfach nicht in einen Artikel packen. Daher hier die zweite Hälfte. Wenn ihre Urheber sie nur essen müssten. Dann wäre der Spuk bald vorbei.

So schlimm wie in Zeitstrukturtorten kommt es nicht immer. Standard ist eher der Typus „Die Überflüssige“. Es ist eben so, wir können Segmente schwer schätzen. Wenn sie zufällig ¼, ½ oder ¾ betragen, geht es noch, da wir Winkel von 90° und 180° gut erkennen.… weiter

Wo rohe Balken sinnlos walten

Stapelgrafiken, Torten‑ und Flächencharts sind ebenso verbreitet wie sinnlos. Das gilt für das Managementreporting genauso wie für Präsentationen und Massenmedien. Balken helfen dagegen – wenn sie Abweichungen zeigen statt Rohdaten.

Argumente gegen das Stapeln und eine neue Alternative hatten wir hier schon. Eine erste wichtige Maßnahme gegen die Hochstapelei ist das Entstapeln der Daten:

Preise für Superbenzin in verschiedenen Ländern
Schon mal besser: Entstapelte Stapelgrafik

Das ist ein Fortschritt, aber man ist noch nicht zufrieden.… weiter

Müssen Manager den tollwütigen Logarithmus-Tiger reiten? (2)

Eine Grafik aus der Welt am Sonntag verzerrte um mehr als das Siebenfache. Im ersten Teil haben wir Bellas Proportionalitätsgesetz repetiert, mit dem Lügenfaktor nachgemessen und versucht, die Welt durch Normierung zu retten. Heute bändigen wir den Tiger.

Jon Peltier hat unsere Bemühungen verfolgt und empfahl, eine logarithmische Achse zu verwenden. Zu Recht: Bei logarithmischer Skalierung vermittelt die Grafik dasselbe wie die Zahlen.… weiter

Müssen Manager den tollwütigen Logarithmus-Tiger reiten? (1)

Logarithmische Skalen gelten manchen als tollwütige Tiger*. Ohne sie ist aber jede zweite Grafik falsch skaliert. Eine kleine Serie zeigt, wie wir den Tiger bändigen und uns in der nächsten PowerPoint-Präsentation entspannt zurücklehnen, wenn über Skalen schwadroniert wird.

Der Beitrag über die Tücken der Zeitreihenanalyse bewegt die Gemüter. Ich hatte festgestellt, dass die meisten Zeitreihenvergleiche sinnlos sind, weil sie nicht zeigen, was sie zeigen sollen.… weiter

Vergleichen Zeitreihenvergleiche Zeitreihen?

Zeitreihenvergleiche finden wir in beinahe jeder Zeitung, jedem Wirtschafts‑ und jedem Politmagazin. So häufig sie dort auftauchen, so tückisch sind sie. Was wir über Verläufe wissen sollten, damit wir keine falschen Schlüsse ziehen.

Solche blauen Wunder erlebe ich in letzter Zeit oft. In diesem Fall suggerieren die Linien: Heizöl ist explodiert, Strom leicht, Erdgas schwächer gestiegen.

Entwicklung der Preise

Wer aber nachrechnet, sieht: Das blaue Erdgas steigt in 17 (!) Jahren mehr als doppelt so stark wie der grüne Strom und fast so stark wie das rote Heizöl.

weiter

Die heilige Kuh Information schlachten

Leben wir in einer Informationsgesellschaft? Ich glaube nicht. Informationen sind so knapp wie eh und je. Dafür bekommen wir soviel Desinformation, Lüge, Schlamperei wie nie zuvor.

Beispiele finden wir, egal wohin wir schauen. Manches ist systematisch und von höchster Stelle abgesegnet, manches beruht auf Unkenntnis, Zeitnot oder Ignoranz. Ein paar durchaus willkürliche Exempel, die die Bandbreite illustrieren:

Einer der Beweise aus Colin Powells Präsentation vor der UN 'Failing to disarm'
„Hello, Captain Ibrahim“: Einer der Beweise (sic!) aus Colin Powells Präsentation vor der UN „Failing to disarm“

Politisch motivierte Lüge
Inzwischen ist es heraus: Ex-Außen­minister Colin Powell, Ex-CIA-Chef George Tenet oder die Ex-Mitarbeiter von Tenet, irgendeiner oder alle logen wie gedruckt und am Ende stand Powell am 5.… weiter