Transparenter Wertefluss bei Linxens – mit DeltaMaster

„Data Analytics“ werden immer wichtiger und entwickeln sich zur strategischen Waffe im Kampf um Kunden und Märkte – davon ist Ludwig Stüwe, zuständig für das Division Controlling beim Secure-Connectors-Anbieter Linxens, überzeugt: „Es geht darum, die Kernprozesse der eigenen Wertschöpfung messbar zu machen und den Wertbeitrag aller Teile der Organisation am Ort der Entstehung im Griff zu haben. Zur Steuerung müssen entscheidungsrelevante, auf einer unternehmensweit einheitlichen Datenbasis beruhende Analysen auf allen Unternehmensebenen bereitstehen, vom Management bis zur operativen Ebene.“

Linxens Microconnectoren
Microconnectoren

Gruppen-Reporting im Monatsabschluss

Vor allem ist Stüwe eine exakte Standortbestimmung wichtig, insbesondere hinsichtlich der Kostenstrukturen in der Produktion, des Auftragscontrollings, der Lieferfähigkeit, der Bestände und der Verkaufspreistrends: „Die Branche für Secure Connectors ist sehr wettbewerbsintensiv. Nur wer jederzeit genau weiß, wie es um die Kosten steht, kann dem harten Verdrängungswettbewerb standhalten.“

In der Vergangenheit kostete das Gruppen-Reporting beim Monatsabschluss Zeit und Nerven. So wollte man möglichst früh die Treiber der Bruttomarge erkennen – musste dazu aber auf Daten zurückgreifen, die von den Produktionsstandorten in Asien und Europa in die Konsolidierungssoftware geladen werden, auf Kontenebene und ohne Datentiefe. Weiterführende Analysen der Abweichungen und ihrer Ursachen erfolgten auf Anfrage bei den lokalen Controllern, die mit Microsoft Excel in SAP-Downloads nach Antworten suchten. „Wenn Klärungen mit Standorten in anderen Zeitzonen und anderer Kommunikationskultur erforderlich waren, hat das regelmäßig zu Frustration geführt, weil wir warten mussten oder Erklärungen nicht hinreichend für unser Verständnis waren“, ergänzt Stüwe.

Produktiv binnen Tagen

DeltaMaster sorgte für Abhilfe. Die Business-Intelligence-Software überzeugte Linxens aufgrund der offenen Datenhaltung, der betriebswirtschaftlichen und statistischen Analyseverfahren sowie der Visualisierungsfunktionen. In einem ersten Projektschritt wurden das SAP-Modul CO-PA angebunden, um die Ergebnisrechnung in DeltaMaster abzubilden, und Analyse-Applikationen für Umsatz, Bruttomarge und Herstellkosten entwickelt. „Nach wenigen Tagen waren wir in der Lage, mit den Navigations‑ und Analyseoptionen in Meetings interaktiv in die Daten einzusteigen“, berichtet Stüwe.

Vielfältige Datenquellen

Sukzessive wurden weitere IT-Systeme angebunden, um die Kostenstellenrechnung, die Bestandsrechnung, Warenbewegungen, Produktionsdaten und Verkaufsaufträge abzubilden. Dazu gehören die Software Salesforce, die bei Linxens als Vertriebsdatenbank sowie Budgetplanungs‑ und Fore-casting-Lösung für Umsätze genutzt wird, sowie die SAP-Module SD, MM und PP.

Abbildung aller Kernprozesse

Inzwischen wird DeltaMaster auf allen Ebenen der Organisation genutzt, vom einzelnen Mitarbeiter, der sich täglich über seinen Auftragseingang informieren möchte, bis zum Management-Reporting auf Board‑ Ebene. Zum Einsatz kommt die BI-Software unter anderem, um Kosten‑ oder Margentrends sichtbar und verständlich zu machen.

„Wir bilden schrittweise alle Kernprozesse in DeltaMaster ab“, erläutert Stüwe. „Ziel ist es, den gesamten Wertefluss im Unternehmen in DeltaMaster sichtbar zu machen und entlang dieses Werteflusses zu analysieren, von der Absatzplanung über den Auftragseingang bis zur Supply Chain, sprich: Wareneingang, Materialverbräuche, Produktionsaufträge und Bestände bis hin zur Ergebnisrechnung.“

Zeit‑ und Erkenntnisvorsprung

Schneller mehr wissen – so könnte man den Mehrwert von DeltaMaster für Linxens zusammenfassen. „Die Geschwindigkeit, in der wir heute berichten, ist mit früher nicht zu vergleichen“, bestätigt Stüwe. „Wir haben damals für unseren Monatsabschluss vom ERP-Closing über die Konsolidierung bis zu den weiterführenden Analysen fast zwei Wochen gebraucht. Heute können wir mit DeltaMaster schon am dritten Tag des neuen Monats automatisiert Kostenstellenberichte und Sales-Analysen verschicken, Ergebnisvarianzen und Kostentrends analysieren und dabei eindeutig schneller gezieltere Fragen zur operativen Performance stellen.“

Definitiv haben wir heute eine Transparenz, die wir früher nicht hatten. In DeltaMaster kann ich mit einer sehr einfachen Darstellung anfangen und mich per Navigation durch die Daten arbeiten, um zum Beispiel herauszufinden, woher die Abweichung in der Marge kommt, aus welchem Produkt, aus welcher Plattform, und dabei den Kontext zur Ausgangssituation im Auge behalten. Oder ich stelle große Datenmengen auf einem Blatt dar, kann aber durch die Farblogik und Sparklines mit einem Blick sofort erkennen, was relevant ist.

Universelle Sprache

Die Darstellungsformen von DeltaMaster haben sich auch international bewährt und Vorteile im Austausch mit anderen Kulturen: „Bei unseren internationalen Standorten müssen wir an kulturelle Eigenheiten in der Kommunikation denken. In Asien zum Beispiel ist es nicht immer einfach, über Hierarchieebenen hinweg auf Handlungsbedarf hinzuweisen. Die Grafischen Tabellen sind eine universelle Sprache, die überall verstanden und akzeptiert wird.“

Auch bei den Kollegen von Stüwe kommt die Lösung sehr gut an. Sie sind endlich in der Lage, unabhängig vom Controlling verständliche Informationen dann abzurufen, wenn sie benötigt werden. Auf die Frage nach einem Leben ohne DeltaMaster hat der Controller eine deutliche Antwort: „Das wäre so, als würde ich mir viereckige Räder ans Auto schrauben. Dieser Vorstellung verweigere ich mich einfach!“

Ludwig Stüwe im Interview über Bissantz und DeltaMaster